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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Fachausschuss: Falkenweg: Sanierung wird sehr teuer

01.06.2019

Sande Neues Sorgenkind der Gemeinde Sande ist der Falkenweg. Ursprünglich war eine Sanierung der wichtigen Straße für rund 300 000 Euro vorgesehen – da wusste man aber auch noch nicht, wie es im Untergrund aussieht.

Fazit der Begutachtung: Es muss viel mehr getan werden als zunächst gedacht und es wird viel teurer. Ein Neubau, zu dem die Planer von Thalen Consult in der Sitzung des Ausschusses für Straßen, Wege und Feuerlöschwesen am Dienstagabend rieten, würde 1,24 Millionen Euro kosten, eine grundlegende Sanierung auch schon 1,1 Millionen Euro.

Der Falkenweg ist rund 525 Meter lang und eine wichtige Durchgangsstraße im Sander Ortskern, rund 4000 Quadratmeter Straßenoberfläche sind in großen Teilen in „schlechtem bis sehr schlechtem Zustand“, führten Arne Meiners und Gert Gellmers von der Planungsfirma aus.

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Im Vorfeld der geplanten Sanierung war eine Kamerabefahrung des Schmutzwasserkanals erfolgt, bei der versucht wurde, eine Ablagerung abzufräsen. Wie berichtet, führte das zu einem großen Leck, das nun erst einmal notdürftig geflickt werden musste. Insgesamt ist der Schmutzwasserkanal aber mehr als 40 Jahre alt, es gibt weitere Ablagerungen, Risse, fehlerhafte Anschlussstellen – eine lange Liste. Hinzu kommt an etlichen Stellen ein Gegengefälle, so dass das Schmutzwasser nicht vernünftig abfließt, so Gellmers. „Das kann man nicht wegsanieren, da hilft nur neu bauen.“ Der Regenwasserkanal ist noch nicht einmal untersucht worden.

Größtes Problem ist aber der Untergrund: Torf und Kleischichten machen aufwendige Untergrundarbeiten nötig. Die Gemeindekasse gibt aber derzeit die Finanzierung eines Neubaus nicht her. Somit muss das Vorhaben auf 2020 verschoben werden. Dann wird mit einer Bauzeit von acht bis zehn Monaten gerechnet.

Die Straße soll dann „in einem Rutsch“ erneuert werden. Die Gemeinde hofft auf Zuschüsse aus dem Jahresbauprogramm des Landes. Bis zu 70 Prozent der Baukosten wären möglich. Der Ausschuss gab nun erst einmal grünes Licht für entsprechende Anträge und die Ausschreibung der Arbeiten.

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