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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Nur Hand voll Maßnahmen umgesetzt

26.04.2018

Sande Die Posener Straße in Sande bleibt bis auf weiteres so löchrig wie die Sander Gemeindekasse. Für die seit langem geplante Sanierung der Straße im Ortsteil Neufeld II gibt es in diesem Jahr definitiv kein Geld mehr aus dem Dorferneuerungsprogramm. Das berichtete Klaus Oltmann von der Gemeindeverwaltung im Sander Straßenausschuss. Ob das Land für Sande 2019 noch einmal den Geldhahn öffnet und die überfällige Straßensanierung fördert, steht in den Sternen. Tatsache ist, dass das Dorferneuerungsprogramm Sande Ende 2018 offiziell ausläuft.

Sande wurde vor zehn Jahren ins Dorferneuerungsprogramm des Landes aufgenommen. Dass Sande damals überhaupt in das Förderprogramm kam, hing mit dem geplanten Bau der Bahnumfahrung und dem damit verbundenen späteren Rückbau der alten Bahntrasse (voraussichtlich ab 2022) zusammen.

Viel umgesetzt wurde seitdem allerdings nicht: Von 50 geplanten Dorferneuerungs-Maßnahmen, die Politik und Verwaltung 2008 in monatelangen Beratungen ausgearbeitet und geplant hatten, wurden bis heute nicht einmal zehn Projekte realisiert. Unter anderem gab es spannende Pläne für die Neugestaltung der Hauptstraße. Es wurde nichts draus, weil auch hier der Gemeinde das Geld fehlte, um den Eigenanteil zu stemmen.

Dorferneuert wurden überwiegend die maroden Straßen in Neufeld II. Los ging es mit der Danziger Straße. Die Berliner Straße wurde in drei Teilabschnitten saniert. Zwischendurch wurde die Königsberger Straße begonnen und nur zur Hälfte fertig.

Wiederholt wurden Projekte ausgebremst, weil die Förderung stockte. 2013 fielen etwa der Ausbau der Königsberger Straße sowie die Hofstelle Altmarienhausen aus dem Programm heraus. Dann verschob die Politik die Prioritäten.

Die Posener Straße sollte in diesem Jahr saniert werden – mit finanzieller Unterstützung des Landes. 640 000 Euro würde die Maßnahme insgesamt kosten, rund 400 000 Euro sollten als Zuschuss aus dem Programm zur Dorferneuerung fließen. Nun kam doch noch die Absage. Oltmann zufolge wurden von zu vielen Kommunen zu viele Mittel beantragt und die Förderung nach einem Punkteranking vergeben. Sande fiel raus.

„Wir geben nicht auf und werden einen neuen Anlauf versuchen“, sagte Oltmann. Bürgermeister Stephan Eiklenborg riet den Ratsvertretern dazu, sich Gedanken zu machen, wann und wie es mit der Sanierung der Straßen ohne Zuschüsse weitergehen kann. Auf dem Zettel hat die Gemeinde Sande neben der Posener Straße auch noch die Breslauer Straße – und immer noch die Fertigstellung der Königsberger Straße.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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