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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

„Wir haben die Hoffnung auf die Politik aufgegeben“

01.10.2019

Sande Die Friesland-Kliniken GmbH mit dem Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch und dem St. Johannes-Hospital in Varel hat das Jahr 2018 mit einem Minus von 4,5 Millionen Euro abgeschlossen. Für 2019 erwartet Klinik-Geschäftsführer Frank Germeroth unterm Strich ein Minus von 3 Millionen Euro.

„Das Ergebnis ist für uns sehr schmerzhaft, weil beide Krankenhäuser sehr erfolgreich arbeiten“, sagte Germeroth am Montag. Das Problem: die völlig unzureichende Krankenhaus-Finanzierung, die Leistungen nicht ausreichend vergüte: „Wir haben die Hoffnung verloren, dass die Politik die Krankenhaus-Finanzierung auf stabile Füße stellt – deshalb müssen wir uns selbst helfen.“

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Geschäftsführung der Friesland-Kliniken gemeinsam mit dem Landkreis Friesland als Träger der beiden Krankenhäuser ein Fünf-Säulen-Konzept zur Konsolidierung erarbeitet. „Das arbeiten wir akribisch ab – dass unsere Maßnahmen greifen, zeigt sich auch darin, dass wir 2019 mit einem deutlich geringeren Defizit abschließen werden“, sagte Germeroth.

Bei der Konsolidierung gehe es darum, ohne Qualitätseinbußen für die Patienten und für die Mitarbeiter Strukturen schlanker aufzustellen. Ein Schritt dorthin ist, die Fusion der beiden Standorte Varel und Sanderbusch nun zu vollziehen. Bisher gibt es drei Krankenhaus-Gesellschaften: die Friesland-Kliniken GmbH als Verwaltungs-Gesellschaft, die Gesellschaft Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch und die Gesellschaft St. Johannes-Hospital Varel.

Zum 1. Januar 2020 sollen die drei Gesellschaften zu einer zusammengefasst werden. Dann wird es nur noch die Friesland-Kliniken gGmbH mit zwei Standorten geben. Durch die Fusion wird zum Beispiel die Personalverteilung auf beide Häuser vereinfacht. „Ich sehe in der Fusion die Chance, noch stärker zusammenzuwachsen. Eine gemeinsame Gesellschaft ist eine gute Basis, die die Zusammenarbeit weiter befruchten wird“, ist auch Varels Ärztlicher Direktor Dr. Guido Klein überzeugt.

2020 werden zudem externe Berater die beiden Krankenhäuser durchleuchten.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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