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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Erfolgreiches Jahr für Friesland-Kliniken

12.09.2017

Sande Ein Gewinn von rund 400 000 Euro fürs Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch und von rund 300 000 Euro fürs St. Johannes-Hospital Varel: Frank Germeroth, Chef der zu den Friesland-Kliniken zusammengeschlossenen Krankenhäuser, zieht für 2016 eine positive Bilanz: Das erste Jahr der Holding war erfolgreich.

Die FRiesland-Kliniken in Zahlen

Gesamtumsatz: Nordwest-Krankenhaus (NWK): 69 Millionen Euro St. Johannes-Hospital (SJH): 39 Millionen Euro.

Gewinn: NWK: 397 000 Euro SJH: 300 000 Euro

Patientenzahlen: NWK: 16 344 SJH: 9372

Mitarbeiter: Holding Friesland-Kliniken: 89 NWK: 931 (2015: 923) SJH: 495 (2015: 502)

Eigentümerin der Krankenhäuser ist die Holding Friesland Kliniken GmbH mit den Töchtern St. Johannes-Hospital gGmbH Varel und NWK Sanderbusch GmbH Sande.

„Die Friesland-Kliniken haben die besonderen Herausforderungen durch die Fusion hervorragend gemeistert. Die wirtschaftliche Stärke beider Häuser ist nun gebündelt“, sagt er. Das Nordwest-Krankenhaus erwirtschaftete wie im Vorjahr Erlöse in Höhe von 69 Millionen Euro, das St. Johannes-Hospital knapp 39 Millionen Euro.

Der Aufsichtsrat der Friesland-Kliniken hat den ersten offiziellen Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016 festgestellt. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erteilte uneingeschränkten Bestätigungsvermerk, die beiden Geschäftsführer Frank Germeroth und Heinz Hoffstedde, wurden entlastet.

Als Vorsitzender des Aufsichtsrats zeigte sich Landrat Sven Ambrosy zufrieden: „Wir sind für die Zukunft sehr optimistisch. Unser Ziel ist, die friesischen Krankenhäuser in der Gewinnzone zu halten, auch wenn die Rahmenbedingungen angespannt bleiben. Aber wir sind gut gerüstet und haben die Weichen für nachhaltiges und profitables Wachstum gestellt“, sagte er.

Die beiden Krankenhäuser in Varel und Sande hatten sich zum 1. Oktober 2016 zu den Friesland-Kliniken zusammengeschlossen. Bereits zum 1. Juli hatten das St. Johannes-Hospital in Varel und das Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch ihre gemeinsame Arbeit aufgenommen.

Mehr Mitarbeiter

Eigentümerin der Krankenhaus GmbH ist die Holding Friesland Kliniken GmbH, deren Eigentümer zu 100 Prozent der Landkreis ist, und die über zwei Töchter verfügt: die St. Johannes-Hospital gGmbH in Varel und die NWK Sanderbusch GmbH in Sande.

Die Mitarbeiterzahl beider Krankenhäuser ist leicht gestiegen. Es wurde kein Personal – wie bei Fusionen sonst durchaus üblich – abgebaut. 2015 hatte das Nordwest-Krankenhaus 923 Mitarbeiter, 2016 waren es 931. 502 Beschäftigte waren 2015 beim St. Johannes-Hospital beschäftigt, 2016 dann 495. Dazu kommen 89 Mitarbeiter aus beiden Häusern, die direkt bei der Holding beschäftigt sind: In Medizincontrolling, Buchhaltung, EDV oder Marketing.

Wie Geschäftsführer Frank Germeroth berichtete, wurden im vergangenen Jahr 16 344 Patienten stationär in Sanderbusch behandelt – rund 200 Patienten mehr als 2015. „Dies zeigt, dass die Verschiebung der Patientenströme durch die Schließung des St. Willehad-Hospitals in Wilhelmshaven 2014 abgeschlossen ist.“ 2013, als St. Willehad noch bestand, hatte Sanderbusch rund 3000 Patienten weniger (13 389). Damit kann Sanderbusch für die vergangenen drei Jahre einen Patientenzuwachs von rund 22 Prozent verzeichnen.

Patientenzahl stabil

In Varel blieb die Anzahl der Patienten 2016 mit 9372 ungefähr auf Vorjahresniveau.

In den kommenden fünf Jahren geht die Gebäudesanierung in Sanderbusch kontinuierlich weiter: Im 3. Bauabschnitt entsteht ein neues Bettenhaus, die Patientenzimmer im Altbau werden saniert und erhalten Bäder. Das Investitionsvolumen beträgt etwa 19 Millionen Euro, rund 17 Millionen kommen vom Land. Mit Abschluss dieses Bauabschnitts wird das Nordwest-Krankenhaus vollständig modernisiert sein.

Für Varel werden derzeit Förderanträge erarbeitet. Ziel ist, nach einer möglichen Zuteilung durch das Land die Infrastruktur und die Patientenzimmer zu sanieren. Der Start ist noch ungewiss.

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