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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Handel: Sandes Sozialkaufhaus ab Juli in zentraler Lage

01.02.2019

Sande Der Vertrag ist unterschrieben, die Tinte getrocknet: Das soziale Kaufhaus „Laden am Torbogen“ zieht um. Zum 1. Juli hat der ehrenamtlich geführte Laden, der mit seinen Erlösen die Integrationsarbeit in Sande un­terstützt, ein neues Ladenlokal mitten im Ortszentrum an der Hauptstraße 47, unweit der dortigen Nahversorger und Discounter. In dem 100 Quadratmeter großen Ladenlokal (plus 95 Quadratmeter Lagerfläche und Nebenräume) ist zurzeit noch ein Anbieter für Wasserbetten ansässig.

Sandes Sozialkaufhaus

sucht weiterhin ehrenamtliche Unterstützer, die stundenweise bei der Warenannahme oder im Laden helfen können. Informationen unter Tel. 0151/54 64 62 82 oder 04422/68 11 278

Die 1a-Lage an der Hauptstraße, verbunden mit viel mehr Präsenz im Ort, war der ausschlaggebende Grund für den Verein, den doch recht abgelegenen Standort an der Breslauer Straße aufzugeben. „Die Miete ist ein bisschen teurer an der Hauptstraße, aber wir haben im Laden auch mehr Platz, können unsere Ware dort besser präsentieren“, sagt Edith Wahnbaeck. „Und wir haben sogar Schaufenster“, ergänzt Wolfgang Mülter vom „Laden am Torbogen“.

Apropos „Torbogen“: Mit dem Umzug im Sommer benötigt Sandes Sozialkaufhaus auch einen neuen Namen, denn an der Hauptstraße gibt es keinen Torbogen. „Wir haben einige Ideen und werden uns vermutlich sehr kurzfristig für einen neuen Namen entscheiden“, so Wahnbaeck.

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Mit dem Umzug will das von zurzeit zwölf ehrenamtlichen Unterstützern geführte Geschäft auch seine Öffnungszeiten ausdehnen und sich den Geschäftszeiten an der Hauptstraße anpassen.

Im Sander Sozialkaufhaus gibt es vor allem Kleidung und Haushaltswaren – gut erhalten und aus zweiter Hand, vieles davon stammt aus Haushaltsauflösungen. „Und vieles davon ist von besserer Qualität als die Billigware, die vor allem aus Asien hierherkommt“, sagt Mülter. Ein bisschen geht’s bei dem Geschäftsmodell auch um den Begriff der Nachhaltigkeit.

Der Laden entstand Ende 2015 im Zuge des Flüchtlingszuzugs noch unter dem Namen „Sander Kleiderbad“ und verstand sich in der Anfangszeit vor allem als Angebot für Flüchtlinge, sich für kleines Geld auszustatten. Im Mai 2017 zog der Laden um – an die Breslauer Straße hinter dem dortigen Torbogen, weil es damals in guter Lage nichts Passendes gab.

Längst ist der Laden auch kein Geschäft mehr, das man verschämt betritt, weil man sich nicht als „bedürftig“ zu erkennen geben möchte. Inzwischen ist der Laden ein ganz normales Secondhand-Kaufhaus für alle. „Sozial“ sind nach wie vor Preise und natürlich Motiv sowie was mit den Erlösen geschieht.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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