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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Immobilienmarkt: Erst verdichten, dann ein neues Baugebiet

19.03.2019

Sande „Sande hat ein wenig die Vorreiterrolle im Bereich bezahlbares Wohnen übernommen.“ Das sagte der Vorstands-Vorsitzende der Volksbank Jever, Michael Engelbrecht, auf der interkommunalen Immobilienkonferenz mit den Verwaltungschefs des Jeverlands im Vorfeld der Bauausstellung und Handwerkermesse der Volksbank Jever am 30. und 31. März. „Wir können uns auch gut vorstellen, im Sander Ortskern ein kleines Baugebiet zu erschließen“, so der Volksbank-Chef.

Kirchenland als Bauland

Das Thema Bauen und Wohnen darf heute die Aspekte der Demografie nicht außer acht lassen, so Sandes Bürgermeister Stephan Eiklenborg. Sande hatte zuletzt vor allem auf das Verdichten der Flächen gesetzt und den frei finanzierten Wohnungsbau forciert. „Viele Menschen können es sich einfach nicht leisten, ein neues Objekt für mindestens 250 000 Euro zu finanzieren“, so Eiklenborg. Für das Gros der normalen Arbeitnehmer seien vor allem die gebrauchten Immobilien interessant, die heute überwiegend von – oft alleinstehenden – Senioren im hohen Alter bewohnt werden. Rund 80 solcher Immobilien gibt es zurzeit in Sande. Viele dieser Senioren wollen aber ihr Wohnumfeld ändern, sich räumlich verkleinern und sich von ihren Grundstücken mit oft großen Gärten trennen. Das sind die Immobilien, die sich ein Durchschnittsverdiener gut leisten kann und mit Muskelhypothek noch einiges investieren. Und es sind die Flächen, wo man Möglichkeiten schaffen könnte, Flächen zu verdichten, so Eiklenborg. „Jung kauft alt“ sei auch in Sande ein Thema. Und nicht nur in Sande selbst, sondern auch in den Ortsteilen wie Cäciliengroden oder Neustadtgödens sei viel passiert.

Der Wohnungsbau neben dem Rathaus ging ziemlich zügig, so Eiklenborg. Der Unternehmen hat dort mit sehr viel Nachdruck in bester Lage was auf die Beine gestellt. Sämtliche Wohnungen sind vermietet.

Zentral in Sande gibt es eine Fläche, knapp zwei Hektar, die bebaut werden könnte. Die Fläche liegt hinter dem Rathaus, gehört der Kirche und war als Friedhofserweiterungsfläche geplant. Die Entwicklungen scheinen sich zu verändern, inzwischen ist dort Bauland denkbar. Auch die Politik hat schon erste Signale gesendet. Dort könnten, so Eiklenborg, Ein- und Zweifamilienhäuser entstehen.

100 neue Wohnungen

Rechnet man alles zusammen, was gerade in Planung oder im Genehmigungsverfahren oder schon erstellt ist, dann sind allein in Sande schon über 100 Wohneinheiten entstanden, sagte Eiklenborg. Das sind Hintergrundstücksbebauungen mit Doppelhaushälften und Einfamilienhäusern, es entstanden zwei weitere Mehrfamilienhäuser an der Hauptstraße, ein weiteres Objekt mit 16 – etwas hochpreisigeren – Wohnungen ist an der Hauptstraße 25 in Planung. „In Sande tut sich einiges, ohne dass das richtig groß auffällt“, so Eiklenborg. „Es ist Bewegung im Markt.“ Ein klassisches Neubaugebiet sei in Sande allerdings nicht vor den nächsten zwei, drei Jahren zu erwarten.

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Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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