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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

In Sander Gärten soll es mehr summen

09.09.2017

Sande Es ist fast schon ein Hilferuf zur Rettung der Menschheit. Das Zitat, das Albert Einstein zugeschrieben wird, dass wenige Jahre nach dem Verschwinden der Bienen auch die Menschheit ihre Lebensgrundlage verlieren würde, scheint schleichend Realität zu werden. 80 Prozent der Insekten sollen in den letzten Jahren verschwunden sein. Mit diesem Problem setzte sich jetzt der Bürgerverein Sande zusammen mit dem Regionalen Umweltzentrum aus Schortens, den Imkern und dem NABU auseinander.

Über die Wildbienen informierte Kristin Böhm vom NABU Oldenburg. 560 verschiedene Arten gibt es in Deutschland, davon 75 im Oldenburger Land. Und alle sind inzwischen bedroht. In der aufgeräumten Landschaft mit Mais, Monokulturen und dem Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft finden sie keine Nahrung und Nesträume und sind zudem auch durch Gifte ständig bedroht.

Und jeder kann etwas tun, um ihre Lebensgrundlage zu verbessern, so ihr eindringlicher Appell an die etwa 50 Besucher. Nisthilfen aus Bambus, Schilf, Lehm oder angebohrtem Hartholz in jedem Garten würde schon die Wohnungsnot lindern. Und natürlich muss der private Garten nicht nur grün, sondern bunt vom Frühjahr bis zum Herbst sein. Und Gift hat in der Natur nichts zu suchen.

Ähnlich argumentierte Peter Bünting, Sander Imker. Bienen würden heute nicht überleben, selbst wenn man ihnen den gesamten Honig im Stock ließe, weil sie nicht mehr genug finden. Hinzu kommen noch Schwächungen der Völker durch Pestizide, Milben und Faulbrut.

Trotzdem leisten sie durch die Bestäubung enorme Dienste für die Menschheit. Wenn man ihnen die Bestäubungsleistung bezahlen würde, müsste Honig mehr als das Zehnfache kosten, so Bünting. „Kaufen Sie Honig aus der Region, schaffen Sie blühende Gärten und Wegränder, legen Sie Nisthilfen an“, war sein Appell an alle Gartenbesitzer und auch an die Gemeinde.

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