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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Eine sichere Bank für eine kurze Pause

30.01.2019

Sande Die Gemeinde Sande will den Ausbau der Sitzgelegenheiten im Ort nicht auf die lange Bank schieben – und sucht jetzt mit dem Projekt „Bank-Stifter“ Bürger, die mithelfen, die Anzahl an Parkbänken im Ort zu erhöhen.

Bänke sinnvoll ergänzen

Die Anregung dazu kommt aus dem Arbeitskreis „Demographischer Wandel in Sande“. Der hatte sich in den vergangenen Monaten die vorhandenen Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum angesehen und ein Bänkeverzeichnis erstellt, berichtet Nadine Stamer von der Gemeindeverwaltung. Auf dieser Grundlage seien Standorte ermittelt worden, an denen einzelne Bänke oder Bankgruppen sinnvoll ergänzt werden könnten.

Bänke an den richtigen Stellen platziert helfen vor allem den älteren Menschen bei ihren täglichen Wegen durch den Ort und sind zugleich Treffpunkt für Kommunikation, sagt Kirstin Pöppelmeier als eine der Initiatoren des Projektes. In dieser Gruppe sei auch die Idee des „Bank-Stifters“ entstanden. „Privatpersonen, Vereine oder Firmen können aus Anlass eines runden Geburtstages, Jubiläums oder einfach nur so Geld für eine Bank spenden, die von der Gemeinde aufgestellt und – sofern gewünscht – mit einem Sponsorenschild mit Namen des Stifters versehen wird“, sagt Kirstin Pöppelmeier.

Für Verschnaufpausen

Bänke bietet Gelegenheit für eine Verschnaufpause, man kann das bunte Treiben beobachten, das schöne wetter genießen, darauf auf den Bus warten. Allerdings seien viele Bänke in die Jahre gekommen und müssten ersetzt werden. Neue Standorte könnten hinzukommen

An öffentlichen Flächen kämen neben der Hauptstraße unter anderem der Apfelhof, die Grünfläche vor der Gemeindebibliothek oder der Wendehammer an der Marienstraße in Betracht, da dort viele Radfahrer und Spaziergänger aus und in Richtung Ems-Jade-Kanal unterwegs seien. Aber auch auf privaten und öffentlich zugänglichen Flächen wären Bänke sinnvoll und wünschenswert. Bank-stifter dürften sich auch Standorte wünschen, sagt Nadine Stamer.

Bereits 120 Bänke sind in Sande an öffentlichen Wegen und Plätzen aufgestellt – doch wer sich umsieht, stellt fest: 120 sind nicht besonders viel. Die meisten stehen im Wohngebiet Neufeld II, weitere in den anderen Wohngebieten, einige am Marktplatz oder auch am Sander See. Im Ortskern selbst und besonders entlang der Hauptstraße ist die Anzahlüberschaubar.

Zwei Modelle zur Wahl

Zwei Bank-Modelle stehen zur Auswahl: In den Wohngebieten und entlang der Wanderwege stehen Bänke aus der Produktion des gemeindeeigenen Bauhofs. Lehnen und Sitzflächen bestehen aus Holz, das einigermaßen problemlos erneuert werden kann. Das Gestell besteht aus einem witterungsbeständigen Gemisch aus recyceltem Kunststoff und Holzspänen. Etwa 300 Euro kostet so eine Bank.

An der Hauptstraße soll ein wertigeres Modell aus höherwertigem Holz und Metall zum Einsatz kommen, so Bürgermeister Stephan Eiklenborg. Das Modell, auf das man sich geeinigt habe, kostet rund 1000 Euro. Wer Bank–Stifter werden will, kann sich melden: Tel. 04422/95 88 33.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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