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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Spielplätze In Sande: Langeweile raus, mehr Spielspaß rein

08.02.2020

Sande Auch in der Gemeinde Sande gibt es Überlegungen, die im Lauf der Jahre unattraktiv gewordenen und nicht mehr genutzten öffentlichen Spielplätze aufzugeben, die Flächen zu verkaufen und stattdessen andere Spielplätze neu auszustatten und aufzuwerten. Dabei geht es vor allem um verwaiste Spielplätze in den Randbereichen. Zielsetzung soll sein, Spielplätze in zentraler Lage zu modernisieren und aufzuwerten.

Spielplatz-Check

Kann weg:
 Ei­chenweg: Randlage und schwach bespielt, alte Spielgeräte;
 Carlo-Schmid-Straße: schwach bespielt, Randlage, Spielgeräte abgängig

Könnte weg:
 Am Leit Süd und Kolkweg: schwach genutzt

Muss bleiben:
 Mozartstraße: Gut bespielt, aber langweilige Ausstattung: aufwerten;
 Grundschulen Cäciliengroden und Neustadtgödens: aufwerten.
 Albert-Brahms-Straße und Karl-Marx-Platz: Gut bespielt, aber Kleinkinder kommen zu kurz: aufwerten.

Aktuell gibt es 23 öffentliche Spielplätze im Gemeindegebiet; neun innerörtliche Plätze hat sich der „Arbeitskreis Spielplatz“ im vergangenen Herbst mal genauer angesehen und eine Vorschlagsliste gemacht, was damit passieren soll.

Die SPD als Mehrheitsfraktion kann sich gut vorstellen „ganz dosiert“ Spielplätze aufzugeben, die nicht mehr genutzt werden. Aktuell sind zwei auf der „Kann weg“-Liste: Der Spielplatz am Eichenweg in Sande und der Spielplatz an der Carlo-Schmid-Straße in Cäciliengroden.

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Frank Behrens (SPD) erinnerte daran, dass in manchen Wohngegenden gerade ein Generationswechsel stattfinde. In mancher Siedlungen haben viele Jahre lang nur noch alte Leute gewohnt, plötzlich werden die Häuser alle verkauft und junge Familien mit Kindern ziehen dazu. Innerhalb weniger Jahren sei solch ein verwaister Spielplatz „plötzlich wieder Gold wert“.

Einen solchen Platz gebe es in Dykhausen, sagte Bürgermeister Stephan Eiklenborg. Auch dort seien jüngere Familien zugezogen, plötzlich werde ein alter Spielplatz wieder besucht. Allerdings seien die lange kaum genutzten Spielgeräte nun schwergängig. Daher müsse man sehen, ob man Spielgeräte von aufgelösten Plätzen an anderer Stelle wieder aufbauen kann.

Die Vorgabe, jährlich einen Spielplatz aufzuwerten, nahm mit der Anlage am Ententeich vor einigen Jahren einen guten Anfang, dann hat man es aber wieder schleifen lassen, merkte Kristin Pöppelmeier (Grüne) an. Die Gruppe Grüne/FDP könnte sich ebenfalls vorstellen, am ehesten den Platz Carlo-Schmid-Straße wie auch den am Eichenweg aufzugeben. Bei den anderen Plätzen – wie dem am Kolkweg – wolle man mit Blick auf ein mögliches Neubaugebiet zurückhaltend sein. Pöppelmeier erinnerte daran, dass mittlerweile jede Familie ihre eigene Schaukel und Trampolin im Garten hat. „Wenn wir die Spielplätze aufwerten wollen, dann auch richtig.“

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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