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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Kampieren zwischen Küsteum und Kanal

21.04.2018

Sande Er sei ganz schön neidisch auf Sande, gestand Frieslands stellvertretender Landrat Reiner Tammen aus dem Wangerland am Donnerstagabend bei der Eröffnung des neuen Sander Wohnmobilstellplatzes in Altmarienhausen zwischen Küsteum, Ems-Jade-Kanal und Paddel-und Pedalstation. Nicht etwa, weil der Platz so schön gelegen sei, sondern wegen eines Satzes in der Einladung, die die Gemeinde verschickt hatte: „Wir haben vergangene Woche mit dem Bau unseres Wohnmobilstellplatzes begonnen und laden Sie hiermit für nächsten Donnerstag zur Eröffnung ein.“ Wenn mal alle Bauprojekte in der Region so zügig fertig würden, meinte Tammen.

Zwei Wochen Bauzeit

Zugegeben: Der in nur zwei Wochen gebaute Wohnmobilstellplatz in Altmarienhausen ist kein Riesenbauprojekt gewesen. Es ist eine befestigte Schotterfläche mit Stromanschluss und der Möglichkeit der Wasserversorgung und Brauchwasserentsorgung für Fahrer von Wohn- beziehungsweise Reisemobilen. Zehn Plätze wurden angelegt. Und wenn alle ein bisschen zusammenrücken, passen auch bequem zwölf Fahrzeuge auf die Fläche.

Sandes Bürgermeister Stephan Eiklenborg erinnerte in seiner Eröffnungsrede an die Idee für den Wohnmobilstellplatz. Die entstand vor etwa zwei Jahren im Arbeitskreis „Demographischer Wandel“ in Sande. Dort macht man sich Gedanken darüber, wie eine Gemeinde mit Blick auf die älter werdende Gesellschaft für die Bürger attraktiv bleiben und auch für Urlauber interessanter werden kann. Da vor allem bei der älteren Generation der Urlaub im eigenen Reisemobil ein ganz großer Trend ist, lag die Anlage eines Wohnmobilstellplatzes nahe. Altmarienhausen war im Umfeld von Ems-Jade-Kanal, Küsteum mit Marienturm, Paddel- und Pedalstation und dem fußläufig erreichbaren Ortskern mit seinen Restaurants und Gaststätten schnell als idealer Standort auserkoren.

Caravan-Salon

Gut 120 000 Euro hat der Bau des Platzes inklusive Grunderwerb gekostet, dazu gab es Fördergelder. Sande steuerte aus eigenen Mitteln rund 30 000 Euro bei.

Campieren dürfen auf dem Stellplatz nur Wohn- und Reisemobile. Wohnwagen – also angehängte Caravans – sind nicht zulässig. Für den 24-Stunden-Aufenthalt werden 6 Euro verlangt, Strom und Wasser werden an den Säulen separat nach Verbrauch abgerechnet.

Die Fertigstellung des Platzes fällt auch zeitlich ideal: An diesem Wochenende findet im Ortskern der inzwischen schon zwölfte norddeutsche Caravan-Salon Sande statt. Rund 100 Wohnmobil-Neuheiten hiesiger Fachhändler gibt es am heutigen Samstag und morgigen Sonntag zu sehen. Händler Klaus von der Kammer war für die Gemeinde zudem auch wichtiger Berater bei der Umsetzung des Wohnmobilstellplatzes.


Sehen sie ein Video unter   www.youtube.com/nwzplay 
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Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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