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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

LANDWIRTSCHAFT: Schafe von dicker Wolle befreit

29.07.2008

SANDEL Rund fünf Minuten braucht Hans-Wilhelm Petershagen für ein Schaf. Seine Schermaschine bahnt sich den Weg durch die dichte, leicht fettige Schafwolle. „Wichtig ist, dass das Tier nicht verletzt wird“, erklärt er den umstehenden Besuchern.

Wo fängt man beim Schaf mit der Schur an?, fragt sich der ein oder andere Zuschauer. Auch auf diese Frage bekommen sie prompt eine Antwort von dem Hobbyschafscherer, der am Sonntag beim Schäfereifest auf dem Schafhof Herten in Sandel die Tiere vom warmen Wollmantel befreite. So erfuhren die Besucher von der so genannten „Altdeutschen“ und der „Australischen Schurmethode“. Mit der Schur begonnen wird aber grundsätzlich am Kopf, erklärt Petershagen. Sein Können habe er sich selbst beigebracht und auch schon auf Schurwettkämpfen gezeigt. Da liege die Zeit für eine Schur allerdings bei einer Minute pro Schaf.

Gleich nebenan zeigte Erna Stadtland vom Spinnkreis Seefeld die weitere Wollverarbeitung. Seit zehn Jahren hat sie sich der Spinnerei verschrieben. „Früher habe ich mich ans Spinnrad meiner Oma gesetzt“, erzählt sie über die Anfänge ihrer Leidenschaft. Später habe sie durch Zufall auf einem Fest sich wieder am Spinnrad versucht und sei kurz danach dem Spinnkreis beigetreten. Aus zehn Gramm Schurwolle spinnt sie rund 54 Meter Garn.

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Im Melkstand lauschten viele Neugierige Hans-Georg Herten, der Führungen durch die Käserei anbot. „Wir verarbeiten rund 100 Liter Milch am Tag – hauptsächlich zu Käse und Joghurt.“ Die hochwertige Schafsmilch werde von nehr als 150 Mutterschafen geliefert.

Für die Zukunft plant Herten seine Herde zu vergrößern.

Alle Produkte werden über die Direktvermarktung vertrieben, die Nachfrage sei groß. Natürlich konnten die Besucher die vielen Leckereien auch probieren. In der Cafeteria gab es Kuchen, an der Käsetheke alle möglichen Käsesorten und vom Grill gab es köstliche Schafkoteletts.

Für die kleinen Gäste gab es ein eigenes Programm. Die Kleinen konnten sich mit Treckerrundfahrten und Ponyreiten die Zeit vertreiben.

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