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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

OOWV nimmt Anlage in Schillig in Betrieb: Kläranlage nun auf neuem Stand

27.11.2020

Schillig In dieser Woche ist an der Kläranlage Schillig des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV) die neue Anlage zur mechanischen Abwasser-Vorreinigung des Abwassers in Betrieb genommen worden. „Endlich“, mögen einige Projektbeteiligte gedacht haben; denn als die Anlage am 10. März geliefert wurde, gingen die Planer noch von einer Bauzeit von acht Wochen aus.

„Durch die ziemlich genau damals in Kraft tretenden Corona-Maßnahmen war die Planung quasi nichtig“, blickt Projektleiter Gerold Eiben zurück. Der Bauzeitenplan wurde angepasst, die verschiedenen Gewerke konnten ihre Installationen nicht parallel erledigen, sondern mussten nacheinander arbeiten. „Das hat auch den Auftragnehmern viel abverlangt, schließlich mussten sie verschiedene Baustellen neu koordinieren. Deshalb ruhten die Arbeiten an der Kläranlage auch mal über mehrere Wochen“, erklärt Gerold Eiben die schwierigen Umstände.

Dazu kamen ab Juli noch die Sommerferien, in denen den Unternehmen urlaubsbedingt weniger Personal zur Verfügung steht, was zu weiteren Verzögerungen führte. Doch Stück für Stück ging es voran. Das – ist der Projektleiter sicher – lag auch am Engagement der Mitarbeiter auf der Kläranlage: „Weert Ehmen, Kim Rademacher, Mirco Heiken und Sönke Franzen haben vor Ort die Situation sehr gut koordiniert und Informationen hervorragend weitergegeben. Ich habe dann aus dem mobilen Arbeiten von zu Hause aus alles Nötige in die Wege leiten, aufkommende Fragen beantworten und die Maßnahme steuern können“, sagt Projektleiter Eiben.

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Die Kollegen auf der Kläranlage hatten durch die laufenden Arbeiten und die infektionsschutzbedingten Änderungen wie Schichtarbeit gut zu tun und mussten jederzeit den Überblick behalten, berichtet er. Der ordnungsgemäße Betrieb der Kläranlage ¬ und damit ein wichtiger Baustein der Daseinsvorsorge im Wangerland – sei im gesamten Zeitraum auch aufgrund der hohen Qualifikation der Mitarbeiter nie gefährdet gewesen.

Mit der neuen Anlage wurden nun ein neues Brauchwassersystem installiert, eine große Druckerhöhungsanlage errichtet, 65 Meter Brauchwasserleitung und 150 Meter Kabel unterirdisch verlegt sowie eine komplette Kompaktanlage aus Siebtrommelrechen, ein belüfteter Sandfang, errichtet und eine Sandwaschanlage gebaut. Zuletzt wurden noch die notwendigen Anbindungen und die Programmierung des Prozessleitsystems der neuen Anlage in Angriff genommen. „Jetzt ist sie bereit und hat ihren Betrieb aufgenommen“, sagt Gerold Eiben.

Sie ersetzt die alte Anlage, die nach mehr als 20 Jahren im Einsatz nicht mehr wirtschaftlich repariert werden konnte. Das Auftragsvolumen umfasst 550 000 Euro.

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