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WIRTSCHAFT: Schmiede im Wald feiert „Geburtstag“

01.03.2006

VAREL Vor 50 Jahren wurden in Varel die Grundlagen für eine einzigartige Entwicklung gelegt: Das damalige Motorenwerk begann mit der Lieferung von Spanteilen.

von hans begerow VAREL - Vor 50 Jahren startete die damalige Weser-Flugzeugbau am Produktionsstandort Varel mit der Fertigung von Zerspanungsteilen. Aus der „Schmiede im Wald“, wie der Standort durchaus anerkennend bezeichnet wurde, ist ein Hochtechnologiezentrum für Zerspanung und eines von sechs norddeutschen Airbus-Werken geworden, an dem 1280 Mitarbeiter tätig sind.

Morgen, Donnerstag, wird der „Geburtstag“ in Sachen Zerspanung im Airbus-Werk mit geladenen Gästen gefeiert. Erwartet wird dazu auch Gerhard Puttfarcken, Vorsitzender der Geschäftsführung von Airbus Deutschland. Zu den Gastrednern wird ferner Frieslands Landrat Sven Ambrosy zählen.

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Die Feierstunde findet in der neuen Logistikhalle des Airbus-Werks statt, später wechselt die Runde dann in ein Ausstellungszelt, in dem über 50 Jahre Zerspanungstechnologie informiert wird. Zahlreiche Ehemalige und natürlich das Airbus-Werk haben Exponate beigesteuert: Modelle von Maschinen beispielsweise und sogar ein richtiger Nachrichtensatellit mit dem schönen Namen „Symphonie“ sind darunter. Für ihn fertigten die Vareler Airbus-Werker in den 70er-Jahren die Tanks. Erststart für „Symphonie“ war im Jahre 1974.

Damals war das Vareler Werk mit dem Namen Heinz Seidenpfaden verbunden, der als technischer Werkleiter fast 20 Jahre lang bis 1978 die Verantwortung trug. Ihm folgte Gerhard Eisen (bis 1990), der bei Airbus bis zum Leiter der Airbus-Produktionsstandorte aufstieg.

Weitere Werkleiter waren Wolfgang Sommer (bis 1995, dann Nordenham, später Leiter der Produktion von Airbus Deutschland)) und Jürgen Nuske (bis 2003, jetzt in Nordenham). Seither leitet Dr. Thomas Lehmann das Airbus-Werk mit seinen 1280 Mitarbeitern.

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