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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Hartgesottene trotzen 17-Grad-Wassertemperatur

13.10.2018

Schortens Herbstlaub bedeckt den Weg zur Badestelle Schortens. Die Sonne scheint, das Thermometer zeigt Mitte Oktober trotzige 22 Grad Außentemperatur. Goldener könnte der Herbst kaum sein.

Die Badestelle Schortens

Der Eintritt zur Badestelle Schortens ist grundsätzlich frei. Die Öffnungszeiten sind durchgängig. Die Saison ist noch nicht beendet. Einrichtungen an Land wie Umkleiden oder Duschen stehen weiter zur Verfügung.

Eine Badeaufsicht ist nicht vorgeschrieben. Wer schwimmen will, badet auf eigene Gefahr. Schilder am See weisen darauf hin. Die Nichtschwimmerkette trennt den Schwimmer- vom Nichtschwimmerbereich.

Das Wasser im See hat noch 17 Grad an der Oberfläche und 14 Grad weiter unten. Perfekte Bedingungen zum Schwimmen findet Heide Obst aus Schortens. Und auch die anderen Schwimmer, die am Freitag Abkühlung im See suchen, sind ihrer Meinung. „Wir schwimmen aber auch bei Regen oder Schnee“, sagt Uwe Fischer und lacht. Sie kommen täglich.

Dass die Badestelle Schortens nun länger als alle Freibäder in der Region geöffnet hat, finden sie toll. „Das ist einfach super, ich möchte ein großes Lob an die Stadt Schortens und Bürgermeister Gerhard Böhling aussprechen dafür, dass sie uns diese Möglichkeit bieten“, sagt Heide Obst. Sie kommt seit 1982 an den See, der bis vor kurzem noch das Naturfreibad Heidmühle war. Früher seien die Öffnungszeiten noch gut gewesen, nach und nach aber immer mehr eingeschränkt worden. Deswegen sind alle umso begeisterter von der neuen Lösung, die nicht nur lange und durchgängige Öffnungszeiten gewährleistet, sondern auch dafür sorgt, dass der See im Herbst noch zugänglich ist. Zurzeit hat der Badesee täglich bis 18 Uhr geöffnet.

„Sonst mussten wir um diese Jahreszeit schon immer an den Sander See ausweichen“, sagt Johann Oltmanns. Nun können alle weiter in Heidmühle schwimmen gehen. Das freut auch die 22 Monate alte Mintje, die an Opas Hand eine kleine Runde durchs seichte Wasser stapft, bevor es im Anschluss unter die warme Dusche geht. Denn: Sanitäranlagen und Duschen stehen den Schwimmern auch jetzt uneingeschränkt zur Verfügung. „Und sie sind immer sehr sauber und gepflegt“, sagt Obst.

Dass es keine Badeaufsicht mehr gibt, ist den Schwimmern bisher nicht negativ aufgefallen. Auch die Befürchtung, dass Jugendliche sich an der Badestelle breit machen, Unfrieden stiften und Verwüstung hinterlassen, hat sich nicht bestätigt. Einig sind sich aber alle, dass der See im Winter geschlossen werden sollte – „denn so wird Vandalismus vorgebeugt und niemand kommt auf die Idee auf die Eisdecke zu gehen“.

Rahel Wolf Agentur Hanz / Redaktion Jever
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