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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Neuer Ausschuss für neues Großprojekt

21.09.2019

Schortens Nachdem das Hallenbad umgebaut, fertiggestellt und Anfang des Jahres wiedereröffnet wurde, wird nun der Umbau und die Modernisierung des Bürgerhauses das nächste große Bauprojekt für die Stadt Schortens. Ähnlich wie beim Hallenbad werden Planung und Umbau in mehreren Abschnitten vermutlich rund vier bis fünf Jahre dauern und auch bei den Investitionen bewegt man sich in ähnlichen Dimensionen. Sechs bis sieben Millionen Euro wird das neue Bürgerhaus vermutlich kosten. Im Rahmen der Städtebauförderung seien allerdings erhebliche Zuschüsse zu erwarten, sagte Bürgermeister Gerhard Böhling.

Vier Bauabschnitte

Wie berichtet, soll das Bürgerhaus in vier Bauabschnitten saniert, modernisiert und erweitert werden. Als erstes sind die Bibliothek und der Eingangsbereich mit dem Kulturbüro an der Reihe. Die Bücherei wird ihre Fläche nahezu verdoppeln. Mit 500 Quadratmetern wird sie zu ei­nem Bildungszentrum erweitert. Den Bedarf hatte Bibliotheksleiter Marcus Becker bereits mit einem Konzept angemeldet und begründet. Ein Förderbescheid von einer Million Euro liegt schon vor.

Im zweiten Bauabschnitt soll der Zuschauerraum saniert werden. Der große Saal wird im Wesentlichen in seiner jetzigen Form erhalten bleiben. Lediglich ein Lagerraum hinter der Bühne wird hinzukommen. Ob und in welchem Umfang die Erneuerung der Bühnentechnik in den Planungen einfließt, ist noch offen.

Danach wird die Gastronomie neu gestaltet. Das Atrium soll überdacht werden und die Theke weiter nach vorn gezogen werden. Auch soll es in diesem Bereich einen weiteren Lagerraum geben. In einem vierten Abschnitt werden schließlich die Nebenräume saniert. In allen Abschnitten geht es vorrangig auch um energetische Sanierung und um Barrierefreiheit.

Im Stadtrat berichtete Böhling über den aktuellen Stand der Bürgerhaussanierung. So sei die Stadt wegen der erwarteten hohen Auftragssummen verpflichtet, bereits die Planungsleistungen europaweit auszuschreiben. Um diese rechtssicher abzuarbeiten, wurde zwischenzeitlich der Auftrag an eine Oldenburger Rechtsanwaltskanzlei erteilt. Die vorbereitetenden Arbeiten und Planungen werden die Stadt in diesem und kommenden Jahr beschäftigen. Mit den eigentlichen Bauarbeiten wird erst 2021 begonnen. Bis dahin sollte und muss auch entschieden sein, wie es in der Zeit des Umbaus mit dem Angebot der Bücherei weitergeht, ob und wohin und für wie lange die Stadtbücherei ausgelagert wird. Nicht minder schwierig wird es mit dem Kulturprogramm, für das in einem späteren Bauabschnitt, wenn der große Saal modernisiert wird, ebenfalls eine Zwischenlösung gefunden werden soll.

Mit diesen und weiteren Fragen wird sich der im Frühjahr neu gegründete Bürgerhausausschuss beschäftigen. Der Bürgerhausausschuss wird sich mit allen Fragen rund um die Bürgerhaussanierung und mögliche Erweiterung befassen und entsprechende Entscheidungen vorbereiten und treffen. Mit dem Bäderausschuss, der vor einigen Jahren zum Umbau des damaligen Freizeitbads Aqua Toll ins heutige Sport- und Gesundheitsbad Aqua Fit eingerichtet wurde, habe man gute Erfahrungen gemacht. Der Bäderausschuss wurde nach Fertigstellung und Eröffnung des Bades nun wieder aufgelöst.

Neuer Fachausschuss

Im Rat hatte Axel Homfeldt zuvor beantragt, den Bäderausschuss nicht aufzulösen, sondern ihn um den Bereich „Sport“ zu ergänzen und dem neuen Bürgerhausausschuss den Themenkomplex „Kultur“ anzugliedern. Stattdessen könne der Ausschuss „Sport, Kultur und Tourismus“ entfallen. Ein ansinnen, dass weder die SPD/FDP-Gruppe, noch die Grünen mittragen wollten: „Der Bürgerhausauschuss hat allein mit den Planungs- und Baumaßnahmen so viel zu tun, da ist keine Zeit für kulturelle Dinge“, argumentierte Udo Borkenstein. Den Vorsitz im neuen Bürgerhausausschuss übernimmt Heide Bastrop von der CDU.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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