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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Energie: Initiative lässt Apfelsaft-Korken knallen

10.11.2020

Schortens Die Bürgerinitiative Klima-Allianz-Nordseeküste (KANS) freut sich sehr über die Entscheidung, den Bau des Flüssigerdgas-Terminals in Wilhelmshaven aufzugeben. Dass die Entscheidung von Uniper aufgrund mangelnder Nachfrage getroffen worden sei, zeige deutlich, dass die Marktteilnehmer den Import von Flüssigerdgas (LNG) nicht für eine zukunftsträchtige Geschäftsidee halten.

Auch KANS hatte wiederholt darauf hingewiesen, dass es sich bei dem geplanten LNG-Terminal um eine Investition in fossile Energieträger handelt, die nicht mit den Klimazielen der EU vereinbar sei. „Wir werden die weiteren Planungen von Uniper wachsam begleiten und sorgsam darauf achten, dass mittels synthetischem Methan nicht doch LNG durch die Hintertür eingeschleust wird“, sagt Rainer Büscher von KANS. „Unsere Zukunft kann nur in grünem Wasserstoff aus erneuerbaren Energien liegen. Die Produktion von grauem, blauem oder türkisem Wasserstoff lehnen wir strikt ab“, so Büscher.

Es sei kein Rückschritt, sondern eine große Chance für Wilhelmshaven und die ganze Region, mit dem Potenzial an Wind, Sonne und Wasser grünen Wasserstoff aus erneuerbarer Energie zu erzeugen und diesen zu nutzen. Dadurch könne eine ganz neue Branche mit einem großen Bedarf an Arbeitskräften angesiedelt werden und für die Region wirtschaftlichen Aufschwung bringen, glaubt Büscher.

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Die Proteste hatten in Sabine Hillmanns Garten in der Nähe von Grafschaft begonnen: Laut den Uniper-Plänen sollte eine der Flüssiggastrassen mitten hindurch verlaufen. „Apfelsaft statt Flüssiggas“ – unter diesem Motto hatte die Protest-Aktion gestanden. „ Nun sind wir überglücklich, dass unsere große Streuobstwiese mit den alten Apfelsorten doch erhalten bleibt und wir weiterhin leckeren Apfelsaft herstellen dürfen“, sagt Sabine Hillmann.

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