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Oldenburgerin übernimmt Fraktionsvorsitz der Linken
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Aktualisiert vor 5 Minuten.

Amira Mohamed Ali
Oldenburgerin übernimmt Fraktionsvorsitz der Linken

NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Kulturort mitten im Wald geplant

02.10.2019

Schortens Lesungen und Konzerte, Ausstellungen, Tagungen, Bildungsveranstaltungen und natürlich gutes Essen und Trinken: Der neu gegründete Trägerverein, der das Forsthaus-Ensemble mit neuem Leben und mit Kulturangeboten im Wald füllen will, hat ehrgeizige Pläne. Nicht nur mit Blick auf die Neuausrichtung von Gaststätte und Krongutscheune mit der benachbarten Gattersäge, sondern auch zeitlich: Schon Anfang 2020 soll die Gaststätte „Zum Forsthaus“ nach grundlegender Renovierung wiedereröffnen, berichteten am Dienstag die Vorstandsmitglieder des Trägervereins: Peter Homfeldt als 1. Vorsitzender, Stellvertreter Axel Homfeldt, Schriftführer Ronald Brandes und der für die Vereinsfinanzen verantwortliche Thorsten Kertzel.

Der Vertrag mit dem neuen Gastronomen sei unterschriftsreif. In Kürze werde man dann auch den Namen nennen. Für den Erhalt der Gaststätte und des Forsthaus-Ensembles waren Anfang des Jahres rund 4000 Unterschriften gesammelt worden.

Viele Fachleute am Start

Der Trägerverein sei mit elf Gründungsmitgliedern gestartet – viel mehr müssen es auch nicht mehr werden, meint Peter Homfeldt. Es sei ein Team aus Bankkaufleuten und Unternehmensberatern, Handwerkern, einem Projektmanager, Steuerberater und Architekt.

Der Trägerverein werde als künftig alleiniger Gesellschafter in die Gaststättenverwaltungsgesellschaft Forsthaus Upjever eintreten – nicht nur mit neuem Namen, sondern auch mit geändertem Gesellschaftsvertrag. Ziel der „Kulturort Forst Upjever gGmbH“ ist der Erhalt des denkmalgeschützten Ensembles im Wald. Stadt und Landkreis hatten schon vor geraumer Zeit erklärt, die bisher gemeinsam geführte „Gaststättenverwaltungsgesellschaft Forsthaus Upjever“ zu verlassen, weil sie es nicht mehr als ihre Aufgabe ansehen, eine Gaststätte zu führen.

Wie berichtet, hatte Heiner Lenz aus Altersgründen als letzter Pächter die Gaststätte Ende 2018 abgegeben. Schon lange vorher hatten Stadt, Landkreis und die Landesforsten als Eigentümer überlegt, wie es weitergehen kann. Als es nicht weiterging, entwickelte sich die Idee eines Trägervereins. Der ist inzwischen gegründet und hat mittelfristig das Ziel, das Forsthaus-Ensemble Schritt für Schritt zu ei­nem Kulturort weiterzuentwickeln.

Zentrale Rolle spielt die rund 900 Quadratmeter große Krongutscheune, in die ebenfalls kräftig investiert werden muss. „Kosten aufstellen, Konzeption erarbeiten. Geld besorgen“, beschreibt Axel Homfeldt das weitere Vorgehen. Nach Fertigstellung soll die Krongutscheune nicht nur Kulturort, sondern ein „ebenso schöner Ort zum Heiraten werden wie etwa die Mühlenscheune in Accum“.

Der Trägerverein habe mit den Landesforsten zudem ein Vorkaufsrecht für das Forsthaus-Ensemble ausgehandelt. „Und das wollen wir zeitnah ausüben“, sagte Axel Homfeldt. Ziel sei, dass sich Gaststätte und Veranstaltungsangebote schnell selbst tragen, dass Überschüsse entstehen, die ermöglichen, den Kulturort Forst Upjever auszubauen.

Freundeskreis für Kultur

Während der Trägerverein sich darum kümmert, zunächst die Gaststätte und später die Krongutscheune herzurichten, soll ein Freundeskreis „Kulturort Forst Upjever“ Wissen, Erfahrungen und Können einbringen, um den Kulturort im Wald mit Leben zu füllen. Das Regionale Umweltzentrum, der Verein „Upjever-lieb-ich“ und der Verein Gattersäge sind dabei. Viele weitere sollen sich dazu eingeladen fühlen, so Ronald Brandes.

Die Zuwegung zum Forsthaus über die alte Klinkerstraße soll zudem ein neu angelegter Radweg aus Mineralgemisch (ähnlich wie am Ginsterweg) erleichtern. Vorerst in den Betrachtungen noch keine Rolle spielt die alte Försterei.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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