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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Friesen-Hof: Alle Optionen offen

25.10.2019

Schortens Was wird eigentlich aus dem Friesen-Hof, wenn – wie berichtet – der bisherige langjährige Pächter Stephan Otto die Traditionsgaststätte zum Jahresende aufgibt und ab Januar die Forsthaus-Gastronomie in Upjever übernimmt? Mancher Verein und etliche Bürger, die viele schöne Stunden im Friesen-Hof verbracht und dort gut gegessen haben, würden ein endgültiges Aus des Hauses sehr bedauern.

Was sagt eigentlich der Eigentümer der Immobilie, Olaf Rottmann? „Es gibt noch keine Entscheidung. Ein Abriss und eine Neubebauung des rund 2500 Quadratmeter großen Grundstücks mit ei­nem Mehrfamilien- oder ei­nem Wohn- und Geschäftshaus ist ebenso denkbar wie ein Erhalt der Gaststätte mit einem neuen Pächter. Zurzeit sind alle Optionen offen“, erklärte Rottmann auf Nachfrage der NWZ.

Der Friesen-Hof ist einer der ältesten Bauten Heidmühles. Im Grunde genommen sogar der erste Neubau des Dorfs, um den herum sich ab etwa 1880 Heidmühle entwickelt hat. Von dem ursprünglichen Gebäude ist allerdings nicht mehr viel Original-Bausub­stanz erhalten, mehrfach wurde der Friesen-Hof im Lauf der Jahrzehnte umgebaut und erweitert. Daher steht das Objekt, das gut 100 Jahre lang der Familie Warntjen gehörte, auch nicht unter Denkmalschutz.

In der Bürgerfragestunde im Ausschuss für Bauen, Planen und Umwelt hatte ein Schortenser explizit danach gefragt und machte deutlich: „Ich würde es sehr bedauern, wenn der Friesen-Hof aus dem Ortsbild verschwindet.“ Bürgermeister Gerhard Böhling wies darauf hin, dass sich das Gebäude in Privateigentum befindet. Und somit entscheidet der Eigentümer, was er damit macht. Der Friesen-Hof liege allerdings auch im Sanierungsgebiet des Ortskerns. In dem Förderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ sind 30 ortsbildprägende Gebäude erfasst, die bei Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen vom Förderprogramm profitieren könnten.

Für den Eigentümer des Friesen-Hofs sei das allerdings nicht wirklich lohnend. Die Zuschüsse wären nur ein kleiner Bonus, zu viel müsste er selbst noch in das Objekt investieren. Rottmann ist Kaufmann, Geschäftsmann. Und da zählen Zahlen und nicht Nostalgie. Er sei noch unentschieden und habe sich ein Limit gesetzt, das er in die Gaststätte investieren würde, so dass dort auch weiterhin Gastronomie mit Saalbetrieb stattfinden könnte – sofern sich ein neuer Pächter findet. Ein Verkauf, ein Abriss und Neubau sind nicht weniger wahrscheinlich. „Wie gesagt“, wiederholt Rottmann, „im Moment halte ich mir alle Optionen offen.“

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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