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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

„Schortens ist eine aufstrebende Stadt“

16.06.2017

Schortens Die Bauwirtschaft in Schortens hat Hochkonjunktur, Schlag auf Schlag kommen neue Projekte. So nun auch an der Kreuzung Bahnhofstraße/Alte Bundesstraße: Das etwa 2000 Quadratmeter große Eckgrundstück an der so genannten Combi-Kreuzung wird bebaut. Bürgermeister Gerhard Böhling berichtete am Donnerstag im Vorgriff auf die abendliche Ratssitzung, dass die Fläche an einen Investor aus dem Moormerland verkauft wurde: an Real Immobilien.

Geschäftsführer von Real Immobilien ist Dieter Baumann, Bauunternehmer, Mitglied im Gemeinderat Moormerland und im Kreistag Leer und in weitere regionalen Gremien engagiert. Real Immobilien ist seit vielen Jahren ostfrieslandweit im Wohn- und Gewerbebau aktiv. „Wir bauen in Schortens ein markantes dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus“, sagte Baumann.

Je nach Zuschnitt entstehen unten drei bis vier Läden sowie in den oberen Geschossen zwölf Eigentumswohnungen. Und weil das Grundstück groß genug ist, will Baumann angrenzend bis an den Friesenweg (direkt vor der Kramermarktwiese) noch ein kleineres Objekt mit vier Wohnungen errichten.

Fertigstellung Ende 2018

Wenn alles läuft wie geplant, will der Unternehmer noch in diesem Jahr die Bagger anrollen lassen. Spätestens Ende nächsten Jahres sollen die Gebäude fertig sein.

Den Kontakt zu Real Immobilien und Dieter Baumann fädelte übrigens Schortens’ Bauamtsleiter Theodor Kramer ein. Der war zuvor in Moormerland tätig und kennt Baumann noch aus dieser Zeit.

„Schortens ist eine aufstrebende Stadt. Wir sind hier noch an weiteren Themen dran“, sagte Baumann im Gespräch mit der NWZ. Das sei aber „noch nicht spruchreif“.

Spruchreif ist hingegen, dass angrenzend an den Neubau von Real Immobilien die Kramermarktwiese nun bebaut werden soll. Dort plant die Niedersächsische Landgesellschaft (NLG), eine Tochter der Oldenburgischen Landesbank, eine Bebauung mit Mietwohnhäusern.

Wie berichtet, soll entlang der alten B 210 ein dreigeschossiger Gebäuderiegel von zwölf Metern Höhe entstehen, durchbrochen von einer Planstraße, die von der alten Bundesstraße parallel zum Friesenweg ins Baugebiet führt.

Auch in zweiter Reihe ist Mietwohnungsbau vorgesehen: Dort ist allerdings nur noch eine zweigeschossige Bauweise zulässig. An der östlichen Seite der alten Kramermarktwiese schließlich ist noch Platz für die Einfamilienhausbebauung. Fünf Grundstücke stehen dort zur Verfügung. Die NLG hat aktuell die Erschließungsarbeiten ausgeschrieben.

Platz für neue Wohnhäuser gibt es auch am anderen Ende von Heidmühle beziehungsweise Schortens: Am Klosterweg sollen hinter der Turnhalle des TuS Ostringfelde in Richtung Schortens neue Bauplätze ausgewiesen werden. Und auch Am Junkernberg, ein vor etwa zehn Jahren erschlossenes Baugebiet zwischen Plaggestraße und Klein-Ostiemer-Weg, soll wachsen. Die ehemalige Friedhofserweiterungsfläche soll Baugebiet werden, Eigentümerin der Fläche ist die Stadt. Böhling zufolge können dort 30 Häuser entstehen.

Großtankstelle geplant

Im Bereich Gewerbebau soll zudem nun die Erweiterung des Gewerbegebiets Branterei zügig vorangehen: Die Erschließungsarbeiten seien ausgeschrieben, voraussichtlich noch im Juli könnten dort die Arbeiten zwischen alter und neuer Bundesstraße beginnen. Ein Drittel der Erweiterungsfläche sei bereits vorgemerkt.

Unter anderem soll dort im nächsten Jahr eine Großtankstelle mit angeschlossenem Schnellrestaurant gebaut werden. Auf der anderen Seite des alten Gewerbegebiets Richtung Plaggestraße und Schmiedeweg hat zudem ein ortsansässiger Unternehmer das letzte verbliebene Grundstück erworben.

Bauen will auch der Discounter Aldi: Das Unternehmen plant an seinem Standort am Mühlenweg eine Erweiterung seines Marktes um rund 400 Quadratmeter.

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Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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