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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Naturdenkmal alte Eibe: In uraltem Baum steckt viel Schortenser Geschichte

17.03.2021

Schortens Die uralte Eibe im Klosterpark soll den Status eines Naturdenkmals erhalten. Den von der Unteren Naturschutzbehörde beim Landkreis abgelehnten Antrag der Schortenser SPD will die Fraktion nun an höherer Stelle prüfen lassen und erhält dabei auch Unterstützung von den Grünen und von der CDU.

Ministerium einschalten

Im Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt sprach Thomas Labeschautzki (SPD) von einem „Baum voller Magie“, Wolfgang Ottens (Grüne) erinnerte daran, dass die Eibe ungefähr so alt sei, wie die mittelalterlichen Siedlungsreste, die gerade am Diekenkamp freigelegt werden, und der Baum somit zur Geschichte der Stadt gehöre. Ottens sagte, dass man sich nicht scheuen werde, notfalls auch die Kommunalaufsicht – also das Umweltministerium – oder das Verwaltungsgericht einzuschalten.

Ralf Thiesing (CDU) forderte, dass man alles tun müsse, um das Überleben dieses außergewöhnlichen Baums zu sichern. Für die Ablehnung der Naturschutzbehörde brachte keiner der Ratsvertreter Verständnis auf – bis auf Dieter Köhn von der UWG: „Der Baum steht doch schon im Landschaftsschutzgebiet Klosterpark und somit unter Schutz. Und mehr als 100-prozentiger Schutz geht doch nicht.“

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Mehr Schutz ist möglich

Doch, das geht, wie unter anderem Udo Borkenstein erläuterte: Der SPD-Fraktionschef erinnerte an Vorgänge vor elf Jahren, als die alte Eibe mit Stockhieben in die Zweige abgeerntet wurde. „Der Baum wurde damals regelrecht verprügelt – und das von einer Baumschule, die eigentlich besser wissen sollte, wie man einen so alten und geschwächten Baum behandelt.“ Außerdem hätten Ablagerungen von Laub aus dem Klosterpark damals fast zur Erstickung der Wurzeln geführt.

Jens Eden von der Naturschutzbehörde beim Landkreis hatte zuvor im Ausschuss erläutert, weshalb der Status „Naturdenkmal“ für die alte Eibe aus seiner Sicht nicht angebracht sei: Der Baum steht im Landschaftsschutzgebiet und sei daher besonders geschützt. Und er steht auch nicht irgendwo im Klosterpark, sondern gleich neben dem Regionalen Umweltzentrum und somit immer im Blick.

Für ein Naturdenkmal sei auch nicht nur die Schutzwürdigkeit ein Kriterium, sondern vielmehr die Schutzbedürftigkeit. Der Baum sei aber nicht in Gefahr, so Eden. Und: Würde die Eibe zum Naturdenkmal erklärt, hat die Stadt als Eigentümerin künftig keine Handhabe mehr bei der Pflege. Dann bestimme allein der Landkreis Friesland, wie mit dem Baum umzugehen sei.

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Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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