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Aktualisiert vor 9 Minuten.

Autobahn 29
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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Baustein für besseren Busverkehr

25.10.2018

Schortens Etwas teurer als geplant und auch etwas später als geplant ist die neue Bushaltestelle vor der IGS Friesland-Nord in Schortens jetzt offiziell in Betrieb gegangen. „Aber der Aufwand hat sich gelohnt“, sagt Jörg Höfer von der Schulleitung der IGS.

Acht Busse in Stoßzeiten

„Wir hatten hier vor der Schule eine schwierige Situation“, erläuterte Landrat Sven Ambrosy am Mittwoch die Gründe für die Neugestaltung des Platzes. Zu den Stoßzeiten am frühen Morgen und nach Schulschluss kamen sich Busse, Autos und Taxis oft in die Quere. „Innerhalb von sieben Minuten treffen hier bis zu acht Busse ein und bringen bis zu 600 Schülerinnen und Schüler“, so Ambrosy. Dazwischen wuseln Autos und Taxis hindurch, die die behinderten Kinder bringen. „Das war alles eine sehr unbefriedigende Situation, zumal die IGS in Schortens eine der größeren Schulen im Landkreis ist“, erläuterte der Landrat.

Ein weiterer Grund für die Neugestaltung der Bushaltestelle ist neben der Schülerbeförderung der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV). Wie berichtet, stellt der Landkreis zurzeit seinen Nahverkehrsplan neu auf und will mit einer besseren Vertaktung der Zubringerlinien zu den Hauptlinien und einer insgesamt besseren Anbindung für mehr Akzeptanz und mehr Nutzer der Buslinien in Friesland sorgen.

Und im Linienverkehr gibt es natürlich Überschneidungen – überall dort, wo Leute umsteigen müssen. „Da bietet es sich an, solche Plätze wie den vor der IGS an der Beethovenstraße in den Nahverkehrsplan zu integrieren“, sagt Ambrosy. Das werde auch in Varel an der Arngaster Straße bereits so gemacht und das soll nun auch in Hohenkirchen an der Oberschule umgesetzt werden. All Haltestellen sollen für Begegnungsverkehr und Umstiege in den künftig verbesserten Nahverkehr eingebunden werden.

Das ist auch der Grund, weshalb das Land den Umbau der Haltestelle mit 75 Prozent bezuschusst: 560 000 Euro kostet der (Um-)Bau der Haltestelle den Landkreis, 420 000 Euro steuerte die Landesnahverkehrsgesellschaft bei.

Bessere Orientierung

Zudem schreibt das Land vor, dass der ÖPNV bis 2022 barrierefrei sein soll. „Somit haben wir hier nicht nur die Situation verbessert, sondern jetzt schon die Barrierefreiheit eingebaut“, betont Ünal Alpaslan, Architekt, Planer und Gebäudemanager beim Landkreis Friesland. So wurden für Sehbehinderte und Blinde geriffelte Platten im Boden verbaut, die ihnen die Orientierung mit dem Stock erleichtern. Farbliche Abgrenzungen und hochbordige Übergänge sorgen bei einer Gehbehinderung für einfacheres Zusteigen.

Nicht zuletzt wurden auch die Fahrbahnen von 6,50 auf acht Meter verbreitert, um eine gute Trennung zwischen stehenden Bussen und fahrenden Bussen zu erzielen.

Der Parkplatz hat eine neue breite Zufahrt direkt von der Beethovenstraße erhalten und ist in der Schulzeit für das Lehrerkollegium reserviert.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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