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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Alles neu entlang der Oldenburger Straße

07.12.2018

Schortens Wer aus dem Heidmühler Ortszentrum über die Oldenburger Straße in Richtung neue B 210 und weiter zur Autobahn will, fährt in Ostiem bereits über einen ersten und 200 Meter weiter beim erweiterten Gewerbegebiet Branterei über einen kürzlich fertiggestellten zweiten Kreisel. Gut möglich, dass es auf diesem Abschnitt irgendwann einen dritten Kreisverkehr gibt. Der könnte, so eine Idee, weiter vorne an der Kreuzung entstehen, die ins Gewerbegebiet mit dem Fachmarktzentrum beziehungsweise in den älteren Teil der Branterei führt.

Erst mal nur eine Idee

Ob und wann dort ein Kreisverkehr gebaut wird, ist allerdings noch völlig offen. Möglich wäre ein Zeitpunkt, wenn die dort installierte Ampelanlage das Ende ihrer Tage erreicht hat und erneuert werden müsste, regte Ralf Thiesing (CDU) im Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt an: „Diese Möglichkeit sollten wir im Hinterkopf behalten.“

Der Kreisel wäre ein Detail im Plankonzept für die Oldenburger Straße, das Detlef Otten vom städtischen Bauamt jetzt im Ausschuss vorstellte. Konkret geht es um den knapp einen Kilometer langen Teilabschnitt von der Einmündung zur alten Oldenburger Straße beim Mühlenmodell (Höhe Autohaus Janssen) über die Kreuzung Gewerbegebiet bis zum ersten Kreisel vor Ostiem. Mit moderatem Mitteleinsatz soll hier ein Opti­mum in Sachen Neugestaltung der Verkehrsflächen herausgeholt werden. Otten beschrieb das Problem: „Die Oldenburger Straße zieht sich als graues Asphaltband bis zum Kreisel, an den offenen und lückenhaften Seitenrändern herrscht ein Wirrwarr aus Geh- und Radwegen, Grünstreifen und Verbindungswegen.“ Kurz: Als Einfallstraße in die Stadt Schortens sieht’s hier ziemlich unaufgeräumt aus.

Das von der Bauverwaltung vorgestellte Konzept sieht vor, die vorhandene Straße weitestgehend zu erhalten. Eine Verengung wäre möglich. Ob das mit Blick auf den Güterverkehr vom und in den älteren Teil des Gewerbegebiets allerdings eine gute Idee wäre, darüber sind sich Politik und Verwaltung noch nicht richtig einig.

Neu gestaltet und sortiert und mit einer Entwässerung versehen werden sollen vor allem die Nebenanlagen – sprich: Geh- und Radwege und Grünstreifen, die künftig mit einem Hochbord an der Straße entlang geführt werden, was die Situation für Radfahrer und Fußgänger sicherer machen würde und der Straße einen innerstädtischen Charakter geben würde.

Die teilweise sehr langen Abbiegespuren vor der Kreuzung würden teils in Grünbeete mit Hochbordeinfassung umgewandelt, schlug Otten vor.

Auf positive Resonanz stieß auch die Idee, auf halber Strecke zwischen dem Kreisel und der Kreuzung Gewerbegebiet eine Schilderbrücke quasi als Eingangstor zur Stadt aufzustellen. Die könnte mit Hinweisschildern oder Wegweisern ausgestattet werden – oder mit einem elektronischen Display, auf dem wechselnde Texte erscheinen können: vom Willkommensgruß über einen Veranstaltungshinweis bis hin zu Hinweisen zur Geschwindigkeit oder Warnung vor Straßenglätte.

Einmündung verengen

Umgestaltet werden sollte, so die Anregung aus der Bauverwaltung, auch die Einmündung zur alten Oldenburger Straße (bei dem Mühlenmodell). Zu viele Autofahrer nutzen diese Straße, in der teilweise nur 20 km/h erlaubt sind, als erste Abbiegemöglichkeit ins Ortszentrum. Die Einmündung ist fast 40 Meter breit. „Vollkommen überdimensioniert“, meint Otten. „Das braucht man nicht, das verführt nur dazu, dort reinzufahren.“ Anlieger und Ortskundige können und dürfen das auch weiterhin, aber man müsse ja durch diese Optik nicht jeden auswärtigen Autofahrer dazu auffordern. Die Einmündung soll auf ein Normalmaß verengt werden und auch dort würden Rad- und Gehwege neu geordnet. Bei allen Planungen soll jedoch die Sichtachse auf die Mühle frei bleiben.

Das Konzept ist ein erster Vorschlag. Im kommenden Jahr wird das Thema weiter beraten.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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