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EuGH: Schon einzelne Überschreitungen gelten als Verstoß
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Aktualisiert vor 1 Minute.

Urteil Zu Luftschadstoff-Messungen
EuGH: Schon einzelne Überschreitungen gelten als Verstoß

NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Hallenbad macht Fortschritte

13.10.2017

Schortens Ein Dreivierteljahr wird bereits an Rückbau, Neuaufbau und der Modernisierung des Schortenser Hallenbads gearbeitet, in etwa einem Jahr soll das ehemalige Aqua Toll – dann vielleicht unter neuem Namen – den Bürgern wieder zur Verfügung stehen. „Es verläuft alles wie geplant – zeitlich wie auch finanziell“, sagte Schortens’ Bauamtsleiter Theodor Kramer jetzt im Bäderausschuss der Stadt. Die Gewerke kommen gut voran, so Kramer. Allerdings „kratzen wir schon an der Kostenobergrenze von 6,4 Millionen Euro“.

Nur geringer Laubanteil

Gemeinsam mit Schortens’ Klimamanager Karsten Töpel berichtete Theo Kramer vom Baufortschritt, von der Neuerrichtung der separaten Energiezentrale für das Bad und den dort einsetzbaren Bio-Brennstoffen. Die Ausschreibung für die Energiezentrale ist abgeschlossen. Es gab, so Kramer, „eine rege Beteiligung“.

Wie berichtet, ist die Energiezentrale eine Kombination aus Blockheizkraftwerk und Biomassekessel. Mit der Anlage sollen das Hallenbad und die benachbarte Grundschule Jungfernbusch kostengünstig mit Energie versorgt werden – möglicherweise auch das Rathaus und das Bürgerhaus.

Die Anlage wird zu 70 Prozent mit Gas betrieben, die restlichen 30 Prozent sollen Biostoffe beisteuern, erläuterte Karsten Töpel. Unter anderem soll dafür im Schortenser Stadtgebiet gesammeltes und in der Anlage getrocknetes und zu handlichen Briketts gepresstes Laub verwendet werden.

Bei vielen Bürgern in Schortens hält sich hartnäckig der Irrglaube, die Energiezentrale werde ausschließlich mit Laub befeuert. Tatsächlich macht die Biomasse nur 30 Prozent aus, und der darin enthaltene Anteil an Laub wiederum nur 9 Prozent. Ob Laub überhaupt verfeuert werden darf, ist seitens der Behörden noch nicht endgültig geklärt.

Aber, so Töpel, auch so genannte Holzhackschnitzel, Strauchschnitt, Briketts aus Gras und Stroh oder sogar verpresste Sägespäne wären als Biobrennstoff grundsätzlich möglich. Der Biomassekessel soll so viel wie möglich aus eigenen, im Stadtgebiet produzierten Biostoffen befeuert werden, so Kramer. Es sei geplant, dass die erforderlichen Messungen zur Zulassung des Brennstoffs Laub vom Fraunhofer Institut vorgenommen werden.

In das Hallenbad fließen Zuschüsse von rund 1,34 Millionen Euro, darunter eine Million von der N-Bank sowie 250 000 Euro vom Landkreis nach der touristischen Förderrichtlinie.

Höhere Investition

Die Investitionskosten für die Energiezentrale werden sich möglicherweise um 220 000 Euro erhöhen. Grund ist vor allem eine Vergrößerung des Kessels im Blockheizkraftwerk auf 320 Kilowattstunden, erläuterte Töpel.

Dass die Energiezentrale ein Erfolg wird, davon ist nicht nur Bürgermeister Gerhard Böhling überzeugt: „Das ist ein zukunftsweisendes Projekt mit Modellcharakter. Das Interesse der Nachbarkommunen daran ist groß“, betonte er erneut.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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