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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Schortens will doch nur spielen

04.12.2019

Schortens Wenn es um die Neugestaltung von Spielplätzen geht, dürfte man von Jever aus ziemlich zerknirscht und frustriert nach Schortens blicken: Während in Jever die Spielleitplanung grandios gescheitert ist, geht in der Nachbarstadt das Spielplatzmodernisierungsprogramm in die nächste Runde. Acht der insgesamt 23 öffentlichen Spielplätze sind dort bereits saniert und von den Kindern zurückerobert worden, zwei weitere Plätze stehen kurz vor dem Abschluss und die nächsten drei Spielplätze sind für 2020 schon in Vorbereitung.

Schortens’ Spielplätze – so geht’s weiter

2020 folgen Langeoogstraße, Heinrich-Lübke-Straße und Hasenweide sowie als Überbleibsel aus 2018 der Spielplatz Alsterstraße.

2021 sind mit dem Spielplatz Adlerstraße, Peter-Grave-Straße und Mellumstraße wieder drei kleinere an der Reihe.

Bis Ende 2022 will Schortens mit seiner Spielplatzmodernisierung und -attraktivierung fertig sein. Fast 760 000 Euro werden bis dahin in Klettertürme und Vogelnestschaukeln, in Hochseilgarten und andere Spielgeräte investiert. Das Geld dafür stammt anteilig aus dem Verkauf von Grundstücken stillgelegter und abgeräumter Spielplätze, die kaum oder gar nicht mehr frequentiert wurden.

„Dass wir 2019 noch nicht ganz so weit sind wie ursprünglich geplant, hat mehrere Gründe“, erläutert Fachbereichsleiterin Anja Müller auf Nachfrage der NWZ. Zum einen seien die Lieferzeiten für Spielgeräte mitunter ziemlich lang – besonders wenn es sich um aufwendigere Konstruktionen handelt. Zum anderen kamen den Planern bei der Stadt die Containerstandorte für die neue Krippe in Oestringfelde und die Kita in Jungfernbusch dazwischen, die ebenfalls mit Spielgeräten ausgestattet werden mussten.

Zu regelrechten Ausflugszielen aus dem ganzen Stadtgebiet haben sich die 2018 eingeweihten Spielplätze am Eschenweg und Marienhof entwickelt. In diesem Jahr wurden die Plätze am Blumenweg in Middelsfähr, am Kanngießerweg in Sillenstede, am Niederweg in Accum und am Wohnpark in Heidmühle fertig. In Roffhausen ist der Spielplatz Frankfurter Straße auch fertig und soll – sobald das Grün angewachsen ist – zusammen mit den Anlagen Dettmar-Coldewey-Weg in Grafschaft und Elbinger Weg in Heidmühle im Frühjahr eingeweiht werden.

Planmäßig folgen 2020 die Spielplätze Langeoogstraße, Heinrich-Lübke-Straße und Hasenweide, alles eher größere Anlagen. Durchschnittlich 50 000 Euro, manchmal weniger, manchmal auch deutlich mehr, kostet die Neugestaltung. Vor dem Modernisierungsstart steht die Bürgerbeteiligung. Anlieger und vor allem die Kinder als künftige Nutzer werden in die Planung einbezogen, betont Müller.

Insgesamt 23 öffentliche städtische Spielplätze gibt es zurzeit in Schortens. Mit den geplanten Neubaugebieten wird hier und da noch der eine oder andere Spielplatz ganz neu dazukommen. Nicht Teil des Sanierungsplans sind zwei relativ neue Plätze sowie die Spielplätze auf den Schulhöfen und bei den Kindergärten. Unabhängig vom Sanierungsfahrplan werden bei Bedarf auch weiterhin Spielgeräte erneuert und ausgetauscht.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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