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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Hier wird ab nächstem Jahr schon gebaut

25.10.2019

Schortens Die Pläne für die Erschließung und Wohnbebauung der Flächen im Diekenkamp in Schortens werden immer konkreter: Im Fachausschuss für Planen, Bauen und Umwelt gab es jetzt fraktionsübergreifend grünes Licht für das Vorhaben, hier im Zentrum von Schortens, wo gegenwärtig noch Mais wächst, rund sechs Hektar Bauland zu erschließen. Zugleich einigte sich der Fachausschuss darauf, die großen und alten Eichen mit ihren zum Teil ausladenden Kronen zu schützen. Gleiches gilt für die Wallhecken, die die Flächen durchziehen.

Erster anlauf 2011 gescheitert

Etwa acht Jahre ist es her, da waren die Flächen am Diekenkamp zwischen Klosterweg und Menkestraße in der Schortenser Politik schon einmal als Bauland im Gespräch. Das Vorhaben scheiterte 2011 wegen planerischer Unstimmigkeiten.

Ein Knackpunkt damals war unter anderem der Umgang mit dem „Bodendenkmal Wallhecken“, ein weiterer war die verkehrliche Erschließung der mitten in Schortens gelegenen Flächen. Das Planungsbüro konnte damals keine zufriedenstellende Lösung anbieten, wie man abkürzenden Durchgangsverkehr zwischen der Menkestraße und dem Klosterweg aus dem Wohngebiet heraushält. Die Punkte sind mittlerweile geklärt. Ab 2020 wird der Diekenkamp erschlossen.

Platz für 65 neue Häuser

Die Immobilien Development Beteiligungsgesellschaft (IDB), eine Tochtergesellschaft der Landessparkasse zu Oldenburg, stimmte den Plänen ebenfalls zu, den Wallhecken und Bäumen einen insgesamt großzügigeren und nicht überbaubaren Schutzraum von 16 Metern Ausdehnung einzuräumen. Einigkeit wurde zwischenzeitlich auch über ein kleines Wäldchen hergestellt, das in ersten Überlegungen für ein Regenrückhaltebecken weichen sollte. Nun ist dort ein naturnahes Auffangbecken für die Niederschläge vorgesehen, bei dem die Bäume am Rand erhalten bleiben.

Im zweiten Anlauf soll es nun also wirklich was werden mit der Erschließung der zentral im Ort gelegenen Flächen für die Wohnbebauung. 2010/2011 hatte es dafür schon mal einen Anlauf gegeben (siehe Infokasten). Der Planentwurf ist nun anerkannt, den endgültigen Beschluss wird der Stadtrat in seiner Dezember-Ratssitzung treffen. Bis dort tatsächlich die Bagger anrollen, und die Erschließungsarbeiten beginnen wird es noch einige Monate dauern, sagte Lars von Lienen von der IDB im Fachausschuss, der sich vor der Sitzung im Rathaus nochmals bei einem Ortstermin die Flächen angesehen hatte. „Voraussichtlich im zweiten oder dritten Quartal 2020 können wird dort loslegen“, beantwortet von Lienen die Frage eines Bürgers.

Das geplante Baugebiet umfasst die freien Flächen zwischen der Menkestraße und dem Diekenweg im Osten sowie dem Klosterweg im Westen und ist etwa 6,2 Hektar groß. Etwa 65 Ein- und Zweifamilienhäuser könnten hier je nach Zuschnitt entstehen. Erschlossen wird der Diekenkamp von der Menkestraße aus in Höhe des Ehrenmals. Dafür wird ein älteres Wohnhaus weichen. Auch vom Südwesten her gibt es eine kurvenreiche Zuwegung. Die Planstraßen sind allerdings so ins Gebiet gezeichnet, dass diese tatsächlich vorwiegend von den künftigen Anliegern genutzt werden. Als kürzere Querverbindung zwischen Klosterweg und Menkestraße sind sie unattraktiv. Gleichwohl soll es kurze Wege für Radfahrer und Fußgänger geben.

Fläche prädestiniert

Das Baugebiet, das nun überplant wurde, ist insgesamt 11,6 Hektar groß und umfasst auch die Bestandssiedlungen. Für deren Bewohner ändert sich nur insoweit etwas, dass die Eigentümer dort künftig auch mehr Möglichkeiten einer Nachverdichtung haben.

In der öffentlichen Auslegung gab es nur wenig Widerspruch und Bedenken. Ein Bürger bezweifelte mit Blick auf Wohnraumbedarf und Klimaschutz grundsätzlich die Notwendigkeit der Planung Aus sich der Stadt, der Politik und der Planer allerdings sei die Fläche im Diekenkamp für den Wohnungsbau und die Stadtentwicklung geradezu prädestiniert.

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Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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