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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Neuer Anlauf für Diekenkamp

18.08.2018

Schortens Etwa sieben Jahre ist es her, da waren die Flächen am Diekenkamp zwischen Klosterweg und Menkestraße in der Schortenser Politik schon einmal als Bauland im Gespräch. Das Vorhaben scheiterte 2011 wegen planerischer Unstimmigkeiten. Ein Knackpunkt damals war unter anderem der Umgang mit dem „Bodendenkmal Wallhecken“, ein weiterer war die verkehrliche Erschließung des mitten in Schortens gelegenen Areals. Das Planungsbüro konnte damals keine zufriedenstellende Lösung anbieten, wie man abkürzenden Durchgangsverkehr zwischen der Menkestraße und dem Klosterweg aus dem Wohngebiet heraushält.

Platz für etwa 70 Häuser

Jetzt soll es einen neuen Anlauf geben, die Flächen für eine Wohnbebauung zu erschließen. Die Immobilien Development Beteiligungsgesellschaft (IDB), eine Tochtergesellschaft der Landessparkasse zu Oldenburg, hat die Flächen bereits erworben, der Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt hat dem Aufstellungsbeschluss in dieser Woche zugestimmt. Nun hat die Verwaltung den Auftrag, ei­nen Vorentwurf zu erarbeiten. In dem werden unter anderem die mögliche Erschließung des Gebietes dargestellt und Vorgaben zur Geschossigkeit und zur Gebäudehöhe und natürlich auch zum Umgang mit den Wallhecken gemacht.

Das geplante Baugebiet umfasst die freien Flächen zwischen der Menkestraße und dem Diekenweg im Osten sowie dem Klosterweg im Westen und ist etwa 6,2 Hektar groß. 60 bis 70 Häuser könnten hier entstehen.

Bürgermeister Gerhard Böhling sieht in Sachen Wohnraum großen Nachfragedruck: „Wir haben in den letzten Jahren in Schortens nur wenige kleinere Neubaugebiete ausgewiesen“. Viele Bauwillige würden vor allem nach Jever abwandern, weil Schortens aktuell nicht genug zu bieten habe.

UWG zweifelt am Bedarf

Wolfgang Ottens (Grüne) kritisierte das Vorhaben, weil damit weitere große Flächen in der Stadt versiegelt würden. Marc Lütjens (UWG) überrascht die Menge an Neubaugebieten, die die Stadt auf den Weg bringen will. Wie berichtet, soll gleich gegenüber am Klosterweg ebenfalls Bauland entstehen. Außerdem plant die IDB ein Neubaugebiet an der Olympiastraße in Roffhausen. „Ist dieser Bedarf wirklich vorhanden?“, fragt Lütjens. Denn auch die Nachverdichtung von Flächen ist weiterhin Thema.

So zum Beispiel östlich des Huntsteerts. Auch dort, neben der Turnhalle des TuS Oestringen, könnten auf einem Areal von etwa 1,8 Hektar noch Häuser entstehen und soll die Möglichkeit geschaffen werden, die Verdichtung vorhandener Wohnbauflächen zu ermöglichen. Der Planentwurf ist bereits erarbeitet, jetzt geht es in einem nächsten Schritt um die Öffentlichkeitsbeteiligung.

Oliver Braun
Agentur Hanz
Redaktion Jever
Tel:
04461 965313
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