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Aktualisiert vor 4 Minuten.

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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Straßen: Unkraut: Essig und Salz sind tabu

10.07.2019

Schortens Die Stadtverwaltung Schortens weist aus aktuellem Anlass darauf hin, dass Hauseigentümer auf Essig und Salz zur Unkrautbekämpfung auf Gehwegen und Zufahrten verzichten müssen: Die Anwendung beider Hausmittel gegen Unkraut ist verboten. „Leider wird Essig auch in großen Kanistern in den hiesigen Supermärkten angeboten“, sagt Petra Kowarsch von der Stadt.

Das Pflanzenschutzamt der Landwirtschaftskammer Niedersachsen hat dazu ein Hinweisblatt herausgegeben, nach dem Essig, Salz und die Mischung von beidem zur Unkrautbekämpfung auf allen „Nichtkulturlandflächen“ nicht erlaubt ist. Zu den Nichtkulturlandflächen zählen Wege, Bürgersteige, Garagenzufahrten, Terrassen, Straßen, Parkplätze und Hofflächen.

Die Anwendung auf solchen Flächen stellt einen Verstoß gegen die „Gute Fachliche Praxis im Pflanzenschutz“ dar (§ 3 Pflanzenschutzgesetz). Im Fall der Nichtbeachtung kann es bußgeldbewehrte behördliche Anordnungen zur Unterlassung geben. Die Anordnung ist mit 175 Euro gebührenpflichtig.

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Neben Pflanzenschutzmitteln ist auch die Anwendung von anderen Produkten wie Steinreiniger zur Algenbekämpfung, die als Biozide im Handel frei erhältlich sind, auf solchen Flächen zur Beseitigung von Unkraut oder Moos verboten und wird mit Bußgeld geahndet.

Das Fazit von Pflanzenschutzamt und Stadtverwaltung Schortens: Finger weg von Mitteln zur chemischen Unkrautvernichtung auf Wegen, Gehwegen und Zufahrten, egal ob mit Pflanzenschutzmitteln, Steinreinigern, Salz oder Essig. Es bleiben nur Methoden wie Unkraut wegkratzen, Heißwasser-Hochdruckreiniger oder Abflammen, mit denen man die Flächen sauber halten kann – auch wenn das aufwendiger ist.

Weitere Informationen zur Unkrautentfernung gibt es beim Pflanzenschutzamt unter den Telefonnummern 0511/4005 24 28 oder 0511/ 4005 21 78.

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