• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Tierschutz: Lotsen helfen Kröten über Straße

11.03.2020

Schortens Einige Kröten und Frösche hat es schon erwischt: Sie wurden auf den Straßen platt gefahren, bevor sie ihre Laichplätze erreichen konnten. Jedes Jahr werden mehreren hundert Tiere Autos zum Verhängnis. Seit 2016 sorgen die Nabu-Gruppe „Jever und umzu“ und Schortens mithilfe des Engagement von Hans-Peter Thiemann sowie den Mitarbeitern des Bauhofs der Stadt Schortens für mehr Sicherheit für die Amphibien durch Krötenzäune am Straßenrand.

Den Kröten und Fröschen helfen

Zwar gilt die Erdkröte noch nicht als gefährdete Art, aber viele ihrer Verwandten, die ebenfalls die Straßen überqueren wie die Kreuzkröte und die Knoblauchkröte.

Weitere Infos gibt es unter

Freiwillige Helfer sind immer willkommen – auch ohne Mitgliedschaft beim Nabu. Morgens – und bei besonders hohem Aufkommen der Kröten- und Froschwanderung auch abends – werden die Zäune abgelaufen und die Kröten über die Straßen getragen. Dabei sind Schutzweste und Handschuhe wichtig.

    www.nabu-jever-umzu.de

    www.nabu.de/news/2018/03/23889.html

Am Montag begannen Frank Schweppe, Schortenser Baubetriebshofleiter, und seine Kollegen mit der Aufstellung der Zäune in der Krongutsallee, im Vörwarker Land, Moorhauser Weg und Birkenstraße. Die Krötenzäune sollen bis Dienstagmittag aufgestellt sein, sagt Schweppe.

So können an diesen Straßen in den kommenden Wochen ehrenamtliche Helfer mit Warnweste und Tagesbogen beobachtet werden, die die in die Fangeimer gefallenen Kröten auf die jeweils andere Straßenseite bringen. Eine von diesen engagierten Naturschützer ist Janna Brandenburg vom „Nabu Jever & umzu“. Sie weiß um die Gefahren für die kleinen Amphibien: „Die Leute halten die Frösche und Kröten oft für Blätter und fahren drüber. Dabei tötet nicht nur das direkte Überfahren die Frösche, Kröten und Molche, sondern auch die Druckwelle, die von Autos ausgeht, die mit hoher Geschwindigkeit dicht an ihnen vorbeifahren. Es wäre also zu wünschen, wenn die Leute für die Tiere anhalten.“

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Um ihnen dieses Schicksal zu ersparen, werden an den Zäunen Eimer in die Erde eingelassen, in die die Tiere fallen, weil sie nicht über den Zaun kommen. Die Eimer haben am Boden Löcher, damit sie bei Regen nicht mit Wasser volllaufen und die Amphibien nicht darin ertrinken. Erdkröten, Gras-, Teichfrösche und andere Tiere sind abends, nachts und zu den frühen Morgenstunden unterwegs, vor allem ab 5 °C. Dieses Jahr auch noch früher als sonst, aufgrund des besonders milden Winters.

Morgens holen schließlich die ehrenamtlichen Helfer die Tiere aus den Eimern und tragen sie sicher über die Straße. Dort können sie ihre Wanderung zum Laichgewässer fortsetzen. Im Forst Upjever gibt es das höchste Amphibienaufkommen. Auch in diesem Jahr werden Schülerinnen und Schüler der Grundschule Heidmühle die Krötenzaun-Aktion am Moorhauser Weg unterstützen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.
DIE WIRTSCHAFT

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.