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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Wasserstofftechnologie In Friesland: So soll der geplante Ausbau an der Küste aussehen

02.03.2020

Schortens Es könnte die Technologie der Zukunft werden – davon ist man jedenfalls in Friesland überzeugt: Wasserstoff mit Strom aus erneuerbarer Energie erzeugt, hat das Potenzial, der Energieträger der Zukunft zu werden.

Mit dem Vorhaben „Hyways for Future“ will der Oldenburger Energieversorger EWE zusammen mit etwa 90 Partnern aus Industrie und Politik eine Infrastruktur aufbauen, die als Modell für eine komplette Wende zur emissionsfrei erzeugten Energie werden könnte. Und die Region rund um den Jadebusen bietet ideale Voraussetzungen dafür. Das stellte Tobias Moldenhauer von EWE beim Regionaltreffen Wasserstoff-Modellregion im Schortenser Bürgerhaus heraus.

Die Idee: Die Region Friesland-Wilhelmshaven könnte zur Modellregion aufgebaut werden. Landrat Sven Ambrosy und Oberbürgermeister Carsten Feist sehen enormes Wertschöpfungs-Potenzial. Gleich ganz groß denken – so lautet das Motto.

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Mit dem großen Überschuss an Windenergie an der Küste sei die nötige Primärenergie vorhanden, um in großem Maßstab aus Wasser Wasserstoff herzustellen. In den vorhandenen Kavernen könnte Wasserstoff eingelagert werden, glaubt EWE. „Die Technologie für all das ist vorhanden und auch sicher. Damit wäre es möglich, mit erneuerbarer Energie komplett ohne schädliche Emissionen Autos, Lkw, Bahnen und irgendwann auch Schiffe zu betreiben“, sagte Moldenhauer.

Allerdings muss für den nächsten Schritt auf diesem Weg noch das „Henne – Ei“-Problem“ gelöst werden, so Moldenhauer. Die nächsten Wasserstoff-Tankstellen befinden sich in Oldenburg und Bremen. „Kein vernünftiger Mensch schafft sich ein Fahrzeug an, mit dem er zum Tanken nach Oldenburg fahren muss und auch kein Tankstellenbesitzer baut einen Wasserstofftank, wenn es hier keine Fahrzeuge gibt“, sagte Moldenhauer.

Um dieses Problem zu lösen, appellierte Moldenhauer an die hiesige Wirtschaft und an die Kommunen, Absichtserklärungen abzugeben, gegebenenfalls wasserstoffbetriebene Fahrzeuge anzuschaffen, wenn eine Tankstelle verfügbar sei. Sollten genügend Absichtserklärungen zusammenkommen, würde die Organisation „H2 Mobility“, ein Konsortium aus Autoherstellern und Ölfirmen, eine Tankstelle bauen.

Da war es natürlich gut, dass Schortens‘ Bürgermeister Gerhard Böhling verkünden konnte, dass bei der neuen Tankstelle in der Branterei der Platz für eine Wasserstofftankstelle schon in der Planung vorgesehen sei.

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