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Aktualisiert vor 19 Minuten.

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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Stadt will Potenzialstudie in Auftrag geben

14.11.2019

Schortens Es ist schon wieder über sechs Jahre her, dass in Schortens zuletzt das Thema Windkraft in der Politik diskutiert wurde und nach möglichen Flächen geguckt wurde. 2013 wollten zwei Investoren Anlagen in Moorsum und Ostiem bauen und sorgten damit buchstäblich für viel Wind in der Öffentlichkeit. Letztlich kam es nicht dazu, der Wind flachte ab.

Dass die Politik in Schortens nun wieder die mögliche Einleitung einer erneuten Windpotenzialstudie auf der Tagesordnung hat, ist nicht etwa dem konkreten Wunsch ei­nes Investors, sondern ei­nem höchstrichterlichen Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig geschuldet: Das besagt, dass jede Stadt der Windkraft ausreichend Raum zur Verfügung stellen muss. Das hat Schortens bereits getan – im privat betriebenen Windpark Ostiem drehen sich seit bald 20 Jahren die Windräder. Doch die dortigen Anlagen haben bald das Ende ihrer Laufzeit erreicht, und ein Repowering ist dort nach Angaben der Stadt mit Blick auf Höhen- und Abstandsreglementierung nur begrenzt möglich.

Das wiederum könnte zur Folge haben, dass die Stadt in Sachen Windkraft wieder auf ihren Flächennutzungsplan zurückfällt und es für private wie auch gewerbliche Investoren einfacher wird, Anlagen dort zu errichten, wo es die Stadt eigentlich nicht will.

Um das zu verhindern und künftig in Sachen Windkraft-Entwicklung handlungsfähig zu bleiben, falls der Windpark Ostiem ausgeschöpft ist und bevor von außen über Standorte bestimmt wird, will die Stadt vorbeugen und vorsorglich ausloten, wo man Flächen für neue Windkraftanlagen ausweisen könnte. Wichtige Fragestellung dabei sind unter anderem die Abstände zur Wohnbebauung.

Die mögliche Einleitung einer neuen Standortpotenzialstudie behandelt der Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt in öffentlicher Sitzung am Mittwoch, 20. November, ab 17 Uhr im Bürgerhaus. Für die Potenzialstudie, die politisch zunächst einmal beschlossen werden muss, sind Kosten von 30 000 Euro angesetzt.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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