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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Tourismus: „Schwächen zügig abstellen“ Urlaubsinsel voranbringen

10.05.2012

WANGEROOGE Die Insel Wangerooge hat bei Angeboten, Erreichbarkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis Nachholbedarf. Das hat der vergleichende Gästemonitor der Firma Benchmarck Services, an dem sich die Kurverwaltung seit Januar 2011 beteiligt, ergeben (die NWZ  berichtete). Insgesamt erhält die Insel von den Urlaubern die Note „gut“ (1,93). „Der Bericht liefert eine Zustandsbeschreibung und zeigt Schwächen auf, an denen wir arbeiten müssen“, sagte Wangerooges Bürgermeister und Kurdirektor Holger Kohls zu den Ergebnissen.

Die Ergebnisse der Umfrage unter Wangerooge-Urlaubern deckten sich mit Erhebungen, die die Insel seit vielen Jahren immer wieder durchgeführt hat, so Kohls: „Jetzt müssen wir Schlüsse daraus ziehen.“

So bestätigt die neue Studie etwa einen hohen Anteil an Stammgästen unter den Urlaubern – typisch für alle Ostfriesischen Inseln.

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Zugleich legt die Erhebung die Werbung neuer Gäste nahe. „Wir wissen, dass unsere Urlauber hauptsächlich aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, einige aus Brandenburg und wenige aus Hessen und Baden-Württemberg kommen – Gäste aus den neuen Ländern sind kaum zu bekommen“, so Kohls. Verstärktes Marketing helfe da auch nicht weiter: „Im Sommer sind wir ohnehin dicht, da sind neue Gäste kaum unterzubringen.“

Der Monitor-Bericht liste mehrere berechtigte Kritikpunkte auf, „denen wir uns stellen“, sagte Kohls: So wird von Wangerooge-Urlaubern bemängelt, dass die Insel keinen Personennahverkehr insbesondere für mobilitätseingeschränkte Ältere hat. „Wir sind schon dabei, das Beförderungsangebot zu verbessern“, so Kohls: Die Gemeinde und Kurverwaltung hatte versucht, einen Betreiber für eine Bimmelbahn zu finden – doch die Straßen sind zu schmal für eine Bahn wie in Jever oder Schillig. Nun ist sie in Gesprächen mit den Beförderungsunternehmen der Insel.

Bekannt ist auch das Problem der Erreichbarkeit der Insel – und seit Jahren wird versucht, den Verkehr zwischen Insel und Festland zu verbessern. „Die Anreise zu optimieren ist der wichtigste Punkt“, meint auch Josef Mende, Vorsitzender des Verkehrsvereins.

Ebenso wie Kohls sieht Mende bei Gastronomen, Vermietern und Hoteliers Nachbesserungsbedarf bei den Kritikpunkten Preis-Leistungs-Verhältnis, Freundlichkeit und Qualität. „Das sind Themen, die jeder für sich bearbeiten muss“, meint Mende.

Er sei mit den Ergebnissen des Gäste-Monitors durchaus zufrieden. „Sicher gibt es Dinge, die wir besser machen müssen – wir sollten uns die Umfrage zu Herzen nehmen und Punkt für Punkt abarbeiten“, so Mende.

Sowohl die Ergebnisse des Gästemonitors als auch die älterer Umfragen sollen als Grundlage für die Entwicklung eines touristischen Leitbilds dienen. Im Februar hatten die Ratsgremien beschlossen, in den Leitbild-Prozess einzusteigen. Die Arbeit soll nun beginnen.

Dass Wangerooge aus Urlaubersicht Nachbesserungsbedarf bei der Erreichbarkeit hat, ist kein überraschendes Umfrage-Ergebnis. Denn die Insel bemüht sich seit Jahren um eine Verbesserung von Schifffahrtszeiten, Gepäcktransport und Personenbeförderung. Auch dass Wangerooge-Urlauber treue Gäste sind und immer wiederkommen, ist nicht neu.

Die Befragungs-Ergebnisse des vergleichenden Gästemonitors bieten dennoch gute Ansatzpunkte, um die Stärken und Schwächen der Urlaubsinsel zu bestimmen, das Angebot weiterzuentwickeln und neue Ideen umzusetzen.

Das ist auch Ziel der Entwicklung eines touristischen Leitbilds, die nun beginnt. Es gilt, Chancen zu nutzen und gemeinsam Wangerooge weiterzubringen.

@ Die Autorin erreichen Sie unter hanz@infoautor.de

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Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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