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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Abhör-Skandal: „Sicher ist, dass nichts wirklich sicher ist“

03.09.2013

Schortens Das waren noch paradiesische Zeiten, als das Briefgeheimnis noch zu den höchsten bürgerlichen Rechten in dieser Gesellschaft gehörte. Wie sich das inzwischen im Zeitalter des Internets und elektronischer Kommunikation geändert hat, ist spätestens seit den Enthüllungen über die NSA und anderer Dienste auch dem letzten klar geworden.

Wer E-Mails schreibt, SMS versendet oder andere Internetdienste nutzt, kann sicher sein: Alles kann geknackt und mitgelesen werden, ganz gleich, ob zu Hause am PC, in der Firma oder unterwegs mit dem Smartphone. Wie man sich dagegen schützen kann, ausspioniert zu werden, versuchte Kevin Price, Landesvorsitzender der Piraten Niedersachsen, interessierten Bürgern auf einer so genannten „Krypto-Party“ mit praktischen Übungen am Rechner beizubringen.

Um es gleich vorweg zu nehmen: „Sicher ist, dass nichts wirklich sicher ist“, sagt Price. Wirklich sicher vor unbefugtem Zugriff und Mitlesen sei vermutlich nur der gute alte Brief aus Papier und „der abgelegene Feldweg irgendwo in der Landschaft“. Warum also sollte man seine Nachrichten verschlüsseln, wenn selbst die beste Verschlüsselung geknackt werden kann? „Weil es erheblich mehr Aufwand erfordert, verschlüsselte Nachrichten zu knacken. Damit schützen wir uns nicht nur, sondern leisten auch zivilen Ungehorsam gegen diese Form der Schnüffelei“, sagt Kevin Price.

Allerdings ist die praktische Umsetzung solcher Schutzmaßnahmen dann doch relativ kompliziert. So reicht es nicht, die eigenen E-Mails zu verschlüsseln, sondern der Empfänger muss auch den entsprechenden Schlüssel haben, um das Ganze auch wieder lesbar zu machen. Für den „normalen“ Nutzer ist das dann schon relativ kompliziert.

Dass im Netz die Privatsphäre der Bürger besser geschützt werden muss und die Politik sich dringend dieses Themas annehmen muss, wurde mehr als deutlich. Wer sich über die Sicherheit seiner Daten weiter informieren will, findet nützliche Tipps auf der Internetseite des Vereins Digitalcourage.


     www.digitalcourage.de 
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