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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Feuerwehr: „Sicherheit im Einsatz nicht mehr garantiert“

31.01.2011

WIARDEN Arge Kritik musste am Freitag Wangerlands Bürgermeister Harald Hinrichs einstecken: Wiardens stv. Ortsbrandmeister Horst Siefken machte seinem Unmut auf der Jahreshauptversammlung Luft. „Im Einsatzfall kann ich die Sicherheit meiner Kameraden wegen des schlechten Zustands unseres Fahrzeugs nicht garantieren“, erklärte Siefken und machte keinen Hehl daraus, dass er dafür die Verantwortung nicht mehr tragen will.

Der Zustand des rund 27 Jahre alten Tragkraftspritzenfahrzeugs (TSF) lasse sehr zu wünschen übrig. Ingo Kruse, stv. Gemeindebrandmeister, versprach, dass sich die Wangerländer dazu schnellstmöglichst Gedanken machen werden. Bürgermeister Hinrichs ging noch einen Schritt weiter und erklärte, dass es mit einem neuen Fahrzeug nicht getan sei. „Das Gebäude entspricht nicht mehr der Norm, auch hier müsste investiert werden.“

Doch mit derzeit noch 14 Aktiven, liegen die Wiarder weit unter der Mindestgrenze von 21 Feuerwehrleuten. Vor diesem Hintergrund stelle sich die Frage, ob eine solche Investition sinnvoll sei, machte Hinrichs deutlich. Auch im vergangenen Jahr wurde bereits über den Fortbestand der Ortswehr diskutiert. „Das Problem des Fahrzeuges werden wir klären, vielleicht kann innerhalb der wangerländischen Wehr eine Lösung gefunden werden“, versicherte Hinrichs aber.

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Siefken vertritt seit 2009 den erkrankten Ortsbrandmeister Dieter Könitz. Aufgrund Könitz’ gesundheitlichen Zustands hat die Ortswehr nun beschlossen, ihn in die Altersabteilung zu überstellen. Ein entsprechender Antrag an die Gemeinde soll folgen. Gerne hätte Siefken es gesehen, dass die Gemeinde von sich aus den Vorschlag gemacht hätte, zumal die Ortswehr mehrfach an die Verwaltung herangetreten sei. Den Vorschlag nahm der Bürgermeister sofort auf und versprach sich, darum zu kümmern.

Helmer Schönheim machte deutlich, dass es schwierig ist, neue Mitglieder zu werben, wenn die Technik fehlt. „Dabei ist der Küchenzug auf Kreisebene so wichtig“, sagte der stv. Kreisbrandmeister. Kruse meinte: „Wiarden ist zwar die kleinste Wehr, aber die mit der größten Aufgabe.“ Der nächste Einsatz des Küchenzugs ist am 6. Februar, 206 Anmeldungen liegen bereits für das Grünkohlessen vor.

Ansonsten konnten die Wiarder auf ein ruhiges Jahr zurückblicken. Zwei Einsätze gab es: einen Schornsteinbrand und eine Hilfeleistung. Insgesamt leisteten die Kameraden 1547 Stunden.

Für 2011 gibt es viel zu tun, gab Siefken einen Ausblick. Zwei Großveranstaltungen stehen an: Im Juli startet die Aktion „Feuerwehr bewegt“ in Schillig. Dabei hat der Küchenzug bis zu 1000 Personen zu versorgen. Auf dem Landesentscheid im September werden die Wiarder ebenfalls für das leibliche Wohl sorgen. Unterstützung erhalten sie vom DRK. „Zudem müssen wir neue Mitglieder werben“, so Siefken auch mit Blick auf die Tatsache, dass Koch Reinhard Eggers im November in Ruhestand geht.

Kirsten Homola Sekretariat / Redaktion Jever
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