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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

14.09.2016

Jührdenerfeld „Holz bedeutet Leben“, sagt Friedrich zu Jührden. In seinem Haus hat er noch Schränke, die vom Türknauf bis zur Rückwand aus echtem Holz sind. Seine Tochter Alke hatte als Kind viel Spielzeug aus Holz. Und sie hat vor zwei Jahren in einer Holzhütte am Waldrand ihren Mann Volker Caspers geheiratet. Der Wald und das Holz gehören zur Familie, und das seit rund 500 Jahren.

Wie Holz entsteht

So ist es auch bei Hartmut Kaempfe und seinem Sohn Karsten. Hartmut Kaempfe betreibt den Klosterhof Grabhorn. Aus seinem Wald hat er einen Ruheforst gemacht, für ihn ist Holz nicht nur Leben, sondern auch ein Ort, um Verstorbenen zu gedenken. Einen anderen Teil des Waldes am Klosterhof Grabhorn bewirtschaftet Hartmut Kaempfe, und sein Sohn Karsten Kaem­pfe verarbeitet das Holz. Er hat ein eigenes Sägewerk und macht aus den Bäumen aus dem Wald des Vaters Bauholz und Möbel. Ein Leben ohne Bäume? Für die Familie Kaem­pfe genauso wenig vorstellbar wie für die zu Jührdens. Sie gehen behutsam mit ihren Wäldern um, weil sie den Wert des Holzes kennen. „Wir bewirtschaften unsere Wälder nachhaltig“, sagt Hartmut Kaem­pfe.

Gemeinsame Aktion der Klosterhöfe

Veranstalter des Thementags Holz sind Hartmut Kaem­pfe vom Klosterhof Grabhorn und die Familie zu Jührden vom Klosterhof Jührden.

Der Thementag findet am Sonntag, 2. Oktober, auf dem Klosterhof Jührden statt.

Ab 10 Uhr dreht sich alles ums Holz. Bei einer Kutschfahrt durch den Wald, begleitet vom Förster, können die Besucher viel erfahren. Außerdem werden Holzkunst und -handwerk vorgestellt, die Besucher bekommen einen Einblick in Holzernte und -verarbeitung und vieles mehr.

Jetzt wollen die Klosterhof-Betreiber um Friedrich zu Jührden, Alke zu Jührden-Cas­pers, Volker Caspers, Hartmut und Karsten Kaempfe die Menschen einladen, den Wert des Holzes für sich zu entdecken. Sie veranstalten einen „Thementag Holz“ auf dem Klosterhof an der Jührdenerfelder Straße 2.

„Wie Holz entsteht, ist vielen ja gar nicht mehr klar, genauso, wie es bei der Milch ist“, sagt Friedrich zu Jührden. „Holz hat in den letzten 50 Jahren eine ganz andere Bedeutung bekommen. Mit Holz zu heizen, das kann sich längst nicht mehr jeder leisten.“ Und auch im Alltag der Menschen werde Holz immer seltener.

Auf Spurensuche

Die Gäste können am Thementag, Sonntag, 2. Oktober, mit einem Förster zusammen eine Kutschfahrt durch den Wald machen und so viel über den Wald lernen und ihn genießen. Außerdem kommen Handwerker und Kunsthandwerker, die verschiedene Möglichkeiten, Holz zu verarbeiten, vorstellen.

Die Veranstalter zeigen, wie Holz mit einem modernen Harvester und mit einem Pferdegespann geerntet werden kann. Kinder können mit einer Waldpädagogin auf Spurensuche im Lebensraum Wald gehen, und es geht beim Thementag um Energiegewinnung aus Holz und die Pflege des Waldes.

Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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