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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Ortsentwicklung: Erfreuliche Nachrichten für die Sillensteder

22.09.2020

Sillenstede Zwei größere Projekte, die die Sillensteder schon lange auf dem Wunschzettel und ihrer To-do-Liste haben, rücken offenbar immer mehr in Reichweite: Auf der nun nachgeholten Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Sillenstede berichtet Schortens’ stellvertretende Bürgermeisterin Anne Bödecker, dass der Radweg zwischen Sillenstede und Sengwarden nun bald gebaut werden könne. Und auch die dringende Sanierung der Sporthalle soll bald beginnen. Die Fraktionen im Rat stünden weiterhin zu der mit 2,6 Millionen Euro veranschlagten Maßnahme – trotz erheblicher Steuerausfälle durch die Corona-Pandemie.

Radweg an der L 807

Auf den Radweg entlang der L 807 drängen die Sillen­steder seit Jahrzehnten. Jetzt sei eine noch anhängige Klage abgewiesen und das Planfeststellungsverfahren für den gut 3,8 Kilometer langen Radweg sei abgeschlossen worden. Stadt Schortens, Stadt Wilhelmshaven und der Landkreis Friesland seien nun am Zug, um den noch erforderlichen Grunderwerb zu tätigen, so Anne Bödecker. Etwas problematisch sei das wohl noch auf Wilhelmshavener Seite, doch da wolle sich Oberbürgermeister Carsten Feist persönlich einsetzen. Bödecker sagte, dass man gegebenenfalls schon auf der Seite des Landkreises Friesland mit den Arbeiten beginnen könne – und zwar im kommenden Frühjahr.

73 neue Mitglieder

Gegen den allgemeinen Trend ist es dem Bürgerverein Sillenstede gelungen, im Laufe des vergangenen Jahres (bis zum Lockdown im März) 73 neue Mitglieder zu werben. Diese Zahl nannte der zweite Vorsitzende Wolfgang Stumpf in der nun nachgeholten Jahreshauptversammlung.

2020 sind seit März alle Feste und Veranstaltungen ausgefallen und abgesagt worden. Im kommenden Jahr sollen alle Feste wieder stattfinden. Zudem soll es auch neue Angebote geben.

Die Neuwahlen ergaben nur kleine Veränderungen: Vorsitzender Hinrich Neumann wurde wiedergewählt, Kassenwart Wolfgang Stumpf ist nun auch neuer zweiter Vorsitzender (für Ingbert Grimpe). Hilde Obermark bleibt Schriftführerin und im Festausschuss folgt Carsten de Vries auf Jens Kirchhoff.

Das „Sorgenkind“ Sporthalle werde auch bald umfassend in Angriff genommen. Ein Neubau scheide aus Kostengründen und mangels Fördergeldern aus, die Politik hat sich daher auf eine große Sanierung verständigt, die auch noch gut 2,6 Millionen Euro kosten wird. Dieser Betrag wird aber mit 1,1 Millionen vom Bund bezuschusst, die Stadt Schortens muss also „nur“ 1,5 Millionen Euro aus eigenen Mitteln bereitstellen.

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Hoffen auf 2021

2021 soll Sillenstede weiter wachsen. Wie berichtet, ist im Verlauf der Dicktonnenstraße ein kleines Neubaugebiet ausgewiesen. Anne Bödecker berichtete, dass es vor Erstellung eines Bebauungsplans eine Bürgerbeteiligung geben soll.

All das hörten die Sillen­steder gern, wie auch die Info des Bürgervereinsvorstands, dass nach dem verflixten Corona-Jahr hoffentlich 2021 wieder alle großen Feste und Veranstaltungen im Dorf stattfinden können. Mit dem TuS Sillenstede sei im Herbst 2021 erstmals ein gemeinsames Oktoberfest geplant, weitere gemeinsame Aktionen wolle man mit den benachbarten Bürgervereinen in Accum und Grafschaft initiieren.

Eine Bürgerbefragung hatte der Bürgerverein im Frühjahr initiiert und wollte herausfinden, wo die Sillensteder außerdem der Schuh drückt. Neben Verkehrsproblemen in Spielstraßen und Lärmbelästigungen an der teils geklinkerten Fedderwarder Straße, wo eine Temporeduzierung rechtlich wohl nicht umsetzbar ist, wird im Dorf seit dem Rückzug der Volksbank ein Geldautomat vermisst. Bargeld gibt es seitdem erst knapp drei Kilometer weiter in Grafschaft.

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