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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Skulpturen soll Licht aufgehen

27.11.2014

Varel Seit einigen Monaten prägen sechs bunte Stahl-Figuren des Leipziger Künstlers Michael Fischer Art das Vareler Stadtbild. Vom „Vogelmann“ bei Famila über den „Mann mit Tier“ am Spülteich, der „Frau mit Kind“ am Rathaus bis zum „Fassadenkletterer“ am ehemaligen Markant Markt in der Neuen Straße erstreckt sich die Kunstmeile. „Eine weitere Skulptur soll an der Alten Post aufgestellt werden“, berichtete die NWZ  am 20. Juni.

„Fischer Art hat sie uns schon zugesagt. Es soll eine hohe Stele werden, auf der eine Figur tanzt“, sagte Dr. Heiko Scheepker auf NWZ -Nachfrage. Der Vorsitzende des Vareler Fördervereins für Kunst und Kultur arbeite derzeit an der Finanzierung. Schon für die sechs anderen Kunstwerke sammelte der Verein unter seiner Ägide Geld für deren Kauf und den späteren Aufbau.

Die bestehenden Figuren sollen derweil noch aufgewertet werden. „Ich plane jetzt, sie zu beleuchten“, sagte Scheepker. Die Skulpturen sollen von oben angestrahlt werden. „Dazu benötigt man aber eine Konstruktion, die die Lampe hält“, erläuterte er. Zudem müsse die Konstruktion zu den Figuren passen, damit der künstlerische Charakter erhalten bleibe.

Doch warum sollen die bunten Kunstwerke überhaupt beleuchtet werden? „Sie zeigen sich im strahlenden Sonnenlicht sehr freundlich“, erklärte Dr. Heiko Scheepker: „In der Nacht sehen sie indes sehr unfreundlich aus.“ Das solle sich künftig ändern.

Auch der große Betonsockel, auf dem der „Vogelmann“ gegenüber der Grimmschen Mühle steht, soll noch bemalt werden. „Fischer Art hat gesagt: Malt ihn an, wie ihr wollt“, sagte Scheepker. Doch bislang hat noch keiner den Pinsel geschwungen. „Wir wollen ganz langsam vorgehen“, hat Dr. Heiko Scheepker keine Eile. „Die Figuren alleine sind schon ein großer Einschnitt in die Sehgewohnheiten der Bürger“, sagte er.

Der Förderverein sammelte für die Kunstaktion Geld bei Privatleuten und Firmen. Die Figuren wurden der Stadt geschenkt. Der Schenkungsvertrag sieht vor, dass sich die Stadt um die Pflege der Figuren kümmert, und die Skulpturen für die Dauer von 30 Jahren an ihrem Standort zu belassen sind.

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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