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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Pferde- und Fohlenmarkt: Sonniger Herbsttag lockt Tausende

04.10.2014

Varel „Onkel Albert“ war wieder mit „Tammo“ gekommen, aber der 18-jährige Friese zählte nicht zu den verkäuflichen Pferden und Ponys auf dem Pferde- und Fohlenmarkt in Varel. Am Freitag drängten sich dort bei bestem Herbstwetter Tausende von Besuchern, darunter viele Kinder, die auf „Tammo“ oder anderen Ponys, die Albert Folkens mitgebracht hatte, reiten wollten. „Onkel Albert“ zählt seit vielen Jahren zum Inventar des Marktes, der nun zum dritten Mal auf der Schlackeplatz (und nicht mehr auf der Schützenwiese) stattfand.

Kleintierzüchter dabei

73 Händler und Propagandisten sowie Imbiss- und Ausschankbetriebe waren gekommen. „Ein schöner Aufbau. Wir haben immer Glück mit dem Wetter“, sagte Marktmeister Harald Kaminski, der mit seinen Kollegen Holger Boomhuis und Yvonne Westerhoff ein mobiles Marktbüro in einem Bauwagen eingerichtet hatte. Zehn Anbieter hatten am Vormittag zwölf Pferde und 36 Ponys gemeldet. Die Anbieter erhalten ein Auftriebsgeld. Zu den treuen Teilnehmern gehörten auch der Kaninchenzuchtverein und der Rasse- und Ziergeflügelzuchtverein, wo neben einigen Kaninchen unter anderem Seidenhühner, Thüringer und Eistauben zu bewundern (und zu erwerben) waren. Ponyzüchter Otto Otten aus Obenstrohe war diesmal als Besucher gekommen, er hatte seine Nachzucht von zu Hause aus verkauft. Das Problem bestehe darin, dass es einen Preisverfall bei Ponys gebe, nicht zuletzt durch ein niederländisches Überangebot.

Viel zu tun hatten auch die Propagandisten und die Marktschreier, die Süßwaren, Obst und Blumen unters Publikum brachten – teilweise mit stimmakrobatischem Aufwand. Blumenhändler Michel aus den Niederlanden gab alles, stimmlich und materiell, was sein Blumenlager hergab. Auch beim Süßwaren- und Obstpropagandisten sorgte mancher Blindwurf für Vergnügen beim Publikum. Für Irritation sorgte ein medizinischer Notfall. Marktbesucher, die Hilfe herbeirufen wollten, suchten (vergeblich) Ersthelfer von Rotem Kreuz oder Johannitern. Es waren jedoch keine auf dem Gelände. „Man soll bei medizinischen Notfällen den Rettungsdienst anrufen unter 112, die sind in zwei Minuten hier auf dem Gelände“, sagte Marktmeister Holger Boomhuis. Er wies darauf hin, dass sich die Rettungswache beim Krankenhaus befindet.

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Lob für Standort

Ein großes und einhelliges Lob gab es von den Besuchern für den Standort Schlackeplatz, der seit 2012 Quartier für den Pferde- und Fohlenmarkt ist (und über viele Jahrzehnte schon einmal Standort für den Markt war). Rund um den Platz herrschte Parkplatznot, wobei Tausende Vareler gleich mit dem Fahrrad gekommen waren.

Christian Dieluweit, Förderer des TuS Varel, bedauerte, dass die Verbindungstür zwischen Waldstadion und dem Schlackeplatz geschlossen blieb. Fußballinteressierte Besucher hätten kurze Wege gehabt, unter anderem zum Vereinsheim.


Mehr Infos unter   www.nwzonline.de/foto-friesland 
Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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