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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Spannende Fahrt mit dem Boot in die Sielläufe

15.02.2011

FRIESLAND „Hoffentlich sitze ich nicht nur rum und muss ab und zu mal Kaffee kochen.“ Ein Gedanke, wie dieser, beschäftigt viele junge Menschen, bevor sie erstmals ein berufliches Praktikum beginnen, auch Hilke Rieken. Die Schülerin der BBS Varel hatte sich vorgenommen, beim Landkreis Friesland die ersten Schritte ins Berufsleben zu machen. Eine gute Entscheidung, wie sie schnell feststellen durfte.

Sofort eingebunden

Mit dem klassischen Klischee, dem Kaffeekochen als zentraler Herausforderung im Praktikum, hatte ihr „Job“ nichts zu tun, im Gegenteil. Hilke wurde vom ersten Tag an in den beruflichen Alltag beim Landkreis Friesland eingebunden, so dass sich der Sinn und Zweck ihres Praktikums unmittelbar erfüllt hat. „Ich hatte mir gerade diesen Bereich ausgesucht, weil ich mich auch in der Verwaltung um einen Ausbildungsplatz beworben habe. Ich wollte einfach wissen, wie die einzelnen Arbeiten sind und den Unterschied zwischen Schule und Berufsleben kennen lernen“, sagt die 17-jährige.

Nach vier Wochen im Amt ist Hilke nicht nur von ihrer Berufswahl total überzeugt, sondern hat ihr Praktikum fast schon traurig beendet: „Leider musste ich meinen Schreibtisch beim Landkreis verlassen. Meine Erwartungen an mein Praktikum und den Beruf der Verwaltungsfachangestellten haben sich absolut erfüllt. Ich wurde wirklich gut betreut und es war nie langweilig.“ Der Unterschied zwischen Schule und Arbeit sei allerdings sehr groß.

Vergleichbare Erfahrungen haben Mitschülerinnen und Mitschüler von Hilke gemacht, denn im Rahmen der Einjährigen Berufsfachschule Wirtschaft und Verwaltung ist ein vierwöchiges Berufspraktikum zwingend vorgeschrieben. Die Schülerinnen und Schüler müssen sich ihre Praktika dabei selbst suchen und lassen sich natürlich vom Berufswunsch leiten. Die Palette reichte vom klassischen Büro im Handwerk oder in der Industrie, über Arztpraxen, Reisebüros, Rechtsanwaltskanzleien bis hin zur reinen Verwaltung und natürlich zum Handel.

Selbstständig arbeiten

Basil Undav beispielsweise war nach vier Wochen in einem Textilhaus regelrecht begeistert: „Es hat mir richtig Spaß gemacht, denn ich konnte sehr selbstständig arbeiten. Ich durfte dekorieren, Kunden beraten und ich bin mir jetzt auch sicher, was ich beruflich machen möchte“, erzählt er.

Daniel Borchers arbeitete bei der Sielacht in Bockhorn-Friedeburg. „Am interessantesten fand ich bei meinem Praktikum die Bauwerksprüfung am Dangaster Siel. Dabei sind wir mit dem Boot in die Sielläufe gefahren, um sie zu kontrollieren. Danach musste darüber noch ein Bericht geschrieben werden.“

„Für mich hat sich durch das Praktikum herausgestellt, dass ich mir eine Ausbildung als medizinische Fachangestellte vorstellen kann. Der Umgang mit Patienten hat mir viel Spaß gemacht. Es wurde mir alles erklärt und ich durfte sogar schon selbstständig ein CTG bei einer Schwangeren anlegen, “ erzählt Perin Oba. ganz begeistert, die ein Praktikum in einer gynäkologischen Arztpraxis absolviert hat.

Vom Praktikum in die Lehre

Die positive Resonanz ist übrigens nicht einseitig. „Wir erhalten sehr viele positive Rückmeldungen aus den Praktikumsbetrieben“, sagt Kerstin Speckmann, die während der Praktikumszeit als betreuende Lehrerin ihre Schülerinnen und Schüler vor Ort in den Betrieben besucht hat. In einigen Fällen haben die Praktikanten sogar einen so überzeugenden Eindruck gemacht, dass ihnen ein Ausbildungsplatz angeboten worden ist.

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