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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Windenergie: Sparbriefe für mehr Akzeptanz des neuen Windparks

17.03.2016

Abens /Sandelermöns Die Windpark Sandelermöns Verwaltungs GmbH mit den Gesellschaftern Thorsten Hinrichs, Tjitte Folkertsma, Bernd Hanken, Edgar Niemand und der Windpark Abens-Nord GmbH will ein Miteinander mit Politik und Dorfbevölkerung. Das betonte Thorsten Hinrichs am Dienstag bei einer Führung für Jevers Ratsmitglieder und Flächeneigentümer aus Sandelermöns im Windpark Abens bei Wittmund. Laut Bürgermeister Jan Edo Albers war die Besichtigung Teil der Information und Beteiligung beider Seiten – neben den Windparkinvestoren auch die Gegner –, damit der Rat für seine Entscheidungen zu Windparks auf Stadtgebiet eine Grundlage hat.

Hajo de Buhr und Theo Eilers, Geschäftsführer der Abens GmbH, hoben hervor, dass Wirtschaftlichkeit und Akzeptanz wichtig seien. Deshalb lädt die Gesellschaft am 4. April, ab 20 Uhr zu einem Infoabend im Schützenhof Jever ein. Dann soll Interessierten vorgestellt werden, wie sie sich am geplanten Windpark beteiligen können. Geplant ist die Ausgabe von Sparbriefen durch die Volksbank Jever. Theo Eilers wird über die Bürgerbeteiligung in Abens referieren: Dort bekommen rund 300 Haushalte in einem Radius von vier Kilometern ein Beteiligungsangebot.

Im geplanten Windpark Sandelermöns sollen sich nach den Vorstellungen der Gesellschafter und 27 Grundeigentümer künftig sechs Windräder drehen. Ziel sei, die Wertschöpfung im ländlichen Raum zu halten: „Landwirte müssen auch Geld verdienen dürfen – und ein Windpark ist ein gutes Standbein“, sagte Hinrichs. Mit im Boot ist in Sandelermöns der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV), der im Wasserwerk später selbst produzierten Strom nutzen will. „Das ist eine Besonderheit bei uns“, sagte Hinrichs.

Dass die Windpark Abens sich bei Sandelermöns engagieren will, hängt übrigens damit zusammen, dass die Stadt Wittmund keine weiteren Flächen für Windenergie zulässt. Auf jeverschem Gebiet seien aber ja noch günstige Flächen vorhanden, hieß es.

Im Windpark Abens läuft unterdessen die Modernisierung: 21 Windräder mit Nabenhöhen von 135 Metern werden sich dort künftig drehen. „Die produzierte Strommenge wird sich verdreifachen und zur Versorgung von 45 000 bis 50 000 Haushalten ausreichen“, sagte Eilers.

Jevers Ratsleute hatten insbesondere Fragen zu Schall und Schlagschatten. Sie erfuhren, dass in Abens an verschiedenen Punkten die Schallwerte gemessen werden. Werden die zulässigen Werte überschritten, werden die Anlagen heruntergeregelt. Am Boden werden zudem die Licht-Werte ermittelt. Bei Bedarf werden die Anlagen abgeregelt, um Beeinträchtigungen der Anrainer durch Schlagschatten zu vermeiden.

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