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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Stadt bittet Feuerwehr zu Tisch

28.09.2015

Jever /Moorwarfen In guter Tradition bedankte sich die Stadt Jever am Freitagabend im Parkhaus Moorwarfen bei der Freiwilligen Feuerwehr mit einem Heringsessen, wie bereits seit mehr als 70 Jahren. Bürgermeister Jan Edo Albers lobte das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrfrauen und -männer, die als effiziente Lösch- und Hilfeleistungseinheit Jahr für Jahr beachtliches leisten.

Albers verkündete zudem im Rahmen des Essens, dass die Ortsfeuerwehr Jever bald mit einem Kleintanklöschfahrzeug rechnen kann, denn die Ausschreibung sei auf den Weg gebracht worden. Die Kommunale Wirtschaftsleistungsgesellschaft (KWL), eine Beschaffungseinrichtung des Städte- und Gemeindebundes, wurde mit dem Ausschreibungsverfahren beauftragt, berichtete Albers.

Masterplan für Wehr

Der Bürgermeister berichtete zudem, dass der Stadtrat im Dezember einen Masterplan für die Freiwillige Feuerwehr verabschieden will. In diesem Plan sind die notwendigen, langfristigen Anschaffungen für die Feuerwehr aufgeführt. Laut Albers wird die Stadt ihr Augenmerk darauf richten, dass nach dieser Vereinbarung mit der Feuerwehr die Anschaffungen der Fahrzeuge und Geräte zeitgerecht erfolgen.

Das Heringsessen fand diesmal ohne Politprominenz statt, auch die Kreisfeuerwehrführung ließ sich entschuldigen.

Neben Ratsvorsitzender Elke Vredenborg, nahmen die Ratsmitglieder Renate Reck, Arnulf Hartl und Siegfried Harms sowie Jörg Schwarz und Christian Noack von der Stadtverwaltung Jever an der Traditionsveranstaltung teil. Ebenfalls zu Gast waren Feuerwehrmitglieder aus Jevers Partnerstadt Zerbst und Cleverns Partnerfeuerwehr Zschernitz, die Polizei Jever und das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Albers bestätigte das Miteinander der Feuerwehren aus Jever und Zerbst als wichtigen, gelebten Garant für den Bestand der 25-jährigen Städtepartnerschaft.

Stadtbrandmeister Olaf Rieken stellte den neuen jeverschen Ortsbrandmeister Andreas Neeland vor und berichtete in seinem vorläufigen Rückblick von vielen Einsätzen, darunter auch von dem Großbrand beim Bio-Farbenhersteller Bio-Pin in Jevers Gewebegebiet, der eine große Belastungsprobe und Herausforderung für die Feuerwehren gewesen sei. Aus der Jugendfeuerwehr Jever wurden Ole Schönheim und Jennes Podein in den aktiven Dienst übernommen. Sie sind nun Feuerwehrmann-Anwärter.

Rieken berichtete, dass mit dieser Übernahme nun eine kurze Unterbrechung erfolge, da es etwas dauern werde, bis weitere Jugendliche das notwendige Alter für eine Übernahme aus der Jugendwehr in den aktiven Dienst erreicht hätten. Engpässe bei den Aktiven gebe es allerdings nicht, betonte Rieken. Die Ortswehren Jever und Cleverns seien in der Wehrgliederung personell maximal ausgestattet.

Rieken bedankte sich abschließend bei den Bürgermeistern aus Jever und Zerbst für die gelungene Terminabsprache. Sie hatten dafür gesorgt, dass der Bollenmarkt in Zerbst und das Heringsessen in Jever nicht am selben Wochenende stattfand.

Essen als Dankeschön

Das Heringsessen in Jever wurde übrigens in den 1940er Jahren während des Zweiten Weltkriegs als „Dankeschön“ der Stadt an die Feuerwehr eingeführt. Nach dem Krieg sorgte Feuerwehrkamerad Jan Seemann (Fischhändler an der Wangerstraße) für den Fisch, der im „Goldenen Engel“ (abgerissen in den 1970er Jahren) an der Blauen Straße der Feuerwehr serviert wurde. Was damals ein „Arme-Leute-Essen“ war, ist heute zur Delikatesse geworden. In diesem Jahr wurde es vom Parkhausteam in Büfettform angeboten und die leer gegessenen Platten waren ein Beweis dafür, dass es allen gut schmeckte.

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