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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Stadt Jever will kräftig wachsen

08.01.2015

Jever Die Stadt Jever will in den kommenden Jahren kräftig wachsen: Mit 120 neuen Baugrundstücken im erweiterten Neubaugebiet Normannenviertel/Gleisdreieck, die in den kommenden Jahren in mehreren Bauabschnitten nach und nach erschlossen werden sollen, haben Stadtverwaltung und Stadtrat jede Menge Platz für neue Einwohner geschaffen.

Die Stadtverwaltung hofft auf einen zügigen Verkauf der Grundstücke. Denn von den Einnahmen aus dem Bauplatz-Verkauf hängt ab, wie viel Geld die Stadt in den kommenden Jahren für Investitionen übrig hat, erklärte Kämmerer Dietmar Rüstmann jetzt.

Dass die Stadtverwaltung mit ihrer Strategie, neue Bauplätze zu schaffen, richtig liegt, zeigte sich bereits im vergangenen Jahr im Neubaugebiet Moorwarfen-Voßhörn: Zwölf der insgesamt 45 geplanten Grundstücke sind bereits verkauft, selbst für den noch nicht erschlossenen dritten Bauabschnitt des Neubaugebiets gibt es Interessenten. „Das war für mich doch etwas überraschend“, sagt Rüstmann. Die Erschließung des hinteren Bereichs des Neubaugebiets soll deshalb nun vorgezogen werden.

Ein weiteres Neubaugebiet mit 14 Grundstücken für Einzel- und Doppelhäuser entsteht außerdem auf dem ehemaligen Kleingartengelände am Südlichen Friesenweg. Geplant und vermarktet wird es von einem jeverschen Bauunternehmer.

Insgesamt hat die Stadtverwaltung im vergangenen Jahr 130 Bauanträge bearbeitet, davon 30 Neubauten im privaten Bereich mit 71 Wohneinheiten und sechs Neubauten im gewerblichen Bereich mit 19 Wohneinheiten. Zurzeit liegen dem Bauamt 13 Bauvoranfragen vor. Die große Nachfrage an Grundstücken zeigte sich im vergangenen Jahr auch daran, dass die Stadt gut 180-mal bei Grundstücken ihren Verzicht auf ihr Vorkaufsrecht erklärte. „Auch die Nachverdichtung großer Grundstücke in der Stadt durch die Bebauung mit neuen Häusern schreitet voran“, berichtete Uwe Hagestedt vom Bauamt.

Dass Neubaugebiete tatsächlich auch Familien nach Jever ziehen, zeigen die Anträge auf Familienförderung: 15 Anträge gingen im vergangenen Jahr bei der Stadtverwaltung ein, bei acht wurden Zuschüsse an die Familien ausgezahlt, in sieben Fällen werden Zuschüsse fließen, sobald die Antragsteller den Bezug ihres Hauses nachgewiesen haben.

Unterdessen hat die jeversche SPD-Fraktion beantragt, die Richtlinien zur Familienförderung beim Erwerb von Wohneigentum zu überarbeiten. „Der Erwerb von Grundstücken oder Wohnhäusern in Jever sollte weiterhin finanziell von der Stadt gefördert werden. Damit wollen wir erreichen, dass besonders Familien mit Kindern nach Jever ziehen und somit auch die Finanzkraft der Stadt gestärkt wird“, betont Fraktionschef Dieter Janßen.

Bisher konnten Familien mit zwei oder mehr Kindern beim Kauf eines Grundstücks einen Zuschuss von sechs Euro pro Quadratmeter oder beim Kauf eines Hauses einen Zuschuss von maximal 3300 Euro erhalten.

Da der Fördertopf der Stadt von ursprünglich 40 000 Euro auf inzwischen 24 000 Euro reduziert wurde, befürchtet die SPD, dass künftig weniger Familien Zuschüsse erhalten. Deshalb regen die Sozialdemokraten an, dass in Zukunft Zuschüsse nach Anzahl der Kinder einer Familie fließen sollen: „Beim Kauf eines Grundstücks oder eines Hauses soll pro Kind ein Zuschuss von 1000 Euro gewährt werden“, so Janßen.

Die SPD wünscht sich außerdem, dass die bis 2008 in Jever durchgeführte Bauausstellung „Nordseeschau“ wieder aufgenommen wird. „An diesen Erfolg sollten wir wieder anknüpfen“, so die SPD. Deshalb hat die Fraktion bei der Stadt angeregt, eine große Bauausstellung zum Beispiel in einem Neubaugebiet zu veranstalten.

„Wir können nur davon profitieren, uns als Kreisstadt und Mittelzentrum darzustellen, aber auch die Bau- und Energiewirtschaft und das gesamte Handwerk könnten sich präsentieren“, betont Janßen.


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Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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