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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Stadtmarketing als Partner der Kaufleute

15.10.2010

VAREL Die Vareler Innenstadt ist in den Augen von Bürgermeister Gerd-Christian Wagner nicht so farblos wie viele Leute meinen. „Die Stadt hat ideale Rahmenbedingungen für den Einzelhandel geschaffen.“ Als Beispiele führt er die Innenstadtsanierung an, die bereits sanierte Neue Straße, den Markant-Markt, den Parkplatz Düsternstraße und die Famila-Pläne. Jetzt seien die Einzelhändler gefordert, das Bild der Innenstadt aufzufrischen. „Wir brauchen eine Offensive für die Innenstadt“, betonte Wagner. Als Partner stehe die neue Stadtmarketing GmbH zur Seite. Das Stadtmarketing verstehe sich als Dienstleister der Innenstadt.

Die Stadtmarketing-Gesellschaft entsteht aus der bisherigen Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing Varel GmbH, die 2003 gegründet wurde. Die „WS Varel“ fand aber nicht die erhoffte Akzeptanz. Geschäftsführer Bernd Bureck, der zum Jahresende ausscheidet, hält die Konstruktion nach wie vor für gut. Für ihn lassen sich Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing nicht trennen.

„Stadtmarketing ist für jedermann sichtbar, ob beim Vareler Mittwoch oder beim Kürbisfest“, so Bureck. Wirtschaftsförderung hingegen sei mehr Arbeit im Hintergrund. So sei das neue Fachmarktzentrum eine Idee der Wirtschaftsförderung gewesen. Nach Ansicht des Bürgermeisters ist Wirtschaftsförderung in Varel an allen Ecken und Kanten zu sehen – ob bei Premium Aerotec, McDonalds, Thyssen-Krupp oder bei der Papier- und Kartonfabrik.

Gleichwohl will Wagner nach der jahrelangen Begleitmusik über Sinn und Unsinn der WS Varel GmbH klarere Strukturen schaffen. Das Stadtmarketing wird wie bisher Veranstaltungen organisieren: Vareler Konzerte, Vareler Mittwoch, Mühlenfest, Dangaster Kultursommer, Spargelmeile, Adventsmarkt, Autorenlesungen, Kürbisfest sowie Magie einer Jahreszeit.

Die Wirtschaftsförderung wird in die Stadtverwaltung integriert. Die Aufgabe wird nicht der Bürgermeister oder sein Stellvertreter übernehmen, sondern soll von einem eigenen Wirtschaftsförderer gestaltet werden. „Die ursprüngliche Aufgabe der Wirtschaftsförderung ist die finanzielle Förderung von Unternehmen“, so Wagner. Und die werde von den Verwaltungen angeschoben und organisiert.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Varel (Verein für Gewerbe, Handel, Handwerk und Industrie) ist gegen die Eingliederung der Wirtschaftsförderung in die Stadtverwaltung. Sie überlegt daher, ihre Anteile an der WS Varel GmbH zurückzugeben.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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