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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Brückstraße: Steinpflaster gefällt nicht allen

17.08.2015

Neustadtgödens Jahrelang auf der Wunschliste, rund ein Jahr Planungsphase, gut fünf Monate Bauzeit, rund 400 000 Euro Investition – das ist die Bilanz der Brückstraße in Neustadtgödens. Am Sonnabend wurde die sanierte Straße offiziell wieder für den Verkehr freigegeben. Doch glückliche Gesichter gab es nicht überall: Etliche Anwohner klagen, dass Autos zu schnell fahren und dadurch eine Menge Lärm machen.

Die Bewohner von Neustadtgödens hatten sich ein großes Straßenfest gewünscht, denn immerhin hat es mehr als 30 Jahre seit Beginn der Dorfsanierung gedauert, bis hinter den letzten Punkt, die Sanierung der Brückstraße, ein Haken gesetzt werden konnte.

Die Sanierung hatte sich als überaus problematisch erwiesen: Wie berichtet, war festgestellt worden, dass der Asphalt schadstoffbelastet ist – wäre er abgefräst worden, hätte die Entsorgung den finanziellen Rahmen komplett gesprengt. In Neustadtgödens habe man sich deshalb zu einem Experiment entschlossen und erstmals in der Sanierung eines historischen Dorfkerns eine Mischung aus Asphalt und Naturstein-Pflaster statt des sonst üblichen Klinkers vorgezogen, so Planer Johann Boner.

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Am Sonnabend durchschnitt Sandes Bürgermeister Stephan Eiklenborg das rote Band, das quer über die Straße gespannt war. Neben dem stellvertretenden Landrat Bernd Pauluschke waren auch Vertreter der Denkmalschutzbehörde sowie der Baufirmen dabei. Das folgende Straßenfest hatte die Gemeinde Sande mit Gastwirt Norbert Prokop und den örtlichen Vereinen organisiert.

Die „Sänger vom schwarzen Brack“ übernahmen die musikalische Gestaltung, es gab Aktionen für Kinder, einen großen Flohmarkt und vom Kranwagen der Firma Seipel-Dachtechnik aus bot sich den Besuchern ein schöner Blick aus 30 Metern Höhe.

Nun wird erst einmal der Alltag auf der Brückstraße einkehren, einige Anwohner aber übergaben schon jetzt eine Liste mit Unterschriften an den Bürgermeister. Sie fordern Maßnahmen zur Geschwindigkeits- und damit zur Lärmreduzierung.

Bürgermeister Eiklenborg appellierte an die Einsicht: man solle die neue Straße genießen und am besten nur Tempo 20 fahren.

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