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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

WIRTSCHAFT: Stille IPV-Wünsche im Advent

10.12.2007

VAREL „Ich wünsche mir wieder fröhliche IPV-Gesichter“. „IPV, erlöse uns von diesem Vorstand“. „Mit Fairness behandelt zu werden, die mir nach 20 Jahren Betriebszugehörigkeit zusteht“. „Ich wünsche mir einen Vorstand, der für mich kämpft“. „Meine Mama soll nicht mit dem IPV nach Berlin“. „Dass jeder Mensch die Größe hat, falsche Entscheidungen rückgängig zu machen“. So lauten einige der mehr als 50 Wünsche, die Mitarbeiter des Industrie-Pensions-Vereins (IPV) am vergangenen Sonnabend an einen Tannenbaum in der Obernstraße in Varel gehängt haben. Damit protestieren sie gegen den vom IPV beschlossen Umzug der Verwaltung nach Berlin.

„Diese Aktion ist für uns in der Adventszeit ein stilles Gedenken aller Betroffenen“, erklärte IPV-Betriebsratsvorsitzender Guido Sauter. „Gleichzeitig wollen wir die Bürger darauf aufmerksam machen, dass auch sie von heute auf morgen mit Arbeitslosigkeit konfrontiert werden können.“

Während IPV-Angestellte ihre Wünsche an den Weihnachtsbaum hängten, blieben immer wieder Passanten stehen, schauten neugierig und kamen mit Betroffenen ins Gespräch. In der Fußgängerzone wurden Infozettel verteilt. Passanten konnten sich in eine Unterschriftenliste für den Erhalt des IPV-Standortes Varel eintragen.

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„Der Umzug nach Berlin ist furchtbar, weil es keinen Grund dafür gibt“, meinte Sigrun Macht, die seit fast 30 Jahren beim IPV tätig ist. „Bei uns arbeiten so viele Mütter. Die können doch nicht nach Berlin umziehen. Deshalb wollen wir uns wehren“, sagte die 46-Jährige.

Guido Sauter sieht kaum Chancen, dass der Verwaltungsrat von IPV seine Entscheidung ändert, nachdem er es in mehreren Gesprächen bekräftigt hat. Eine Möglichkeit sieht Sauter darin, den Zeitpunkt des Umzugs nach Berlin etwa hinauszuzögern. Geplant sei bislang der 30. Juni 2009. „Uns liegt aber immer noch kein Konzept vor, wie es weitergehen soll“, ärgert sich der Betriebsratsvorsitzende. Auch deshalb sei die Stimmung in der Firma im Keller und habe zu einem Bruch zwischen den Beschäftigten und dem Vorstand geführt. „Wir haben gedacht, dass sich der hiesige Vorstand vor die Belegtschaft stellt“, meinte Sauter. Ab da seien sie enttäuscht worden.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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