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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Stolz auf neuen „Christoph 26“

05.04.2016

Sande Er ist leistungsstärker, liegt stabiler in der Luft und ist erheblich leiser – was vor allem die Anwohner rund um das Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch freut. Der neue „Christoph 26“ der ADAC Luftrettung ist seit Montag nun auch offiziell im Dienst.

Sichtlich stolz waren das ADAC-Team sowie Vertreter von Landkreis und Krankenhaus über die Neuanschaffung, die bereits seit Januar dieses Jahres nicht nur über das Jeverland fliegt, sondern einen Einsatzradius von Groningen bis Bremerhaven hat.

Wie berichtet, hat die ADAC-Luftrettung den bisher in Sanderbusch stationierten Rettungshubschrauber Eurocopter BK 170 durch einen größeren EC 145 T2 von Airbus ersetzt. Damit kann nun eine Person mehr mitfliegen. Der Hubschrauber ist wie bisher mit einer Seilwinde für Rettungseinsätze auf See ausgerüstet. Die Anschaffungskosten Kosten des neuen „Christoph 26“ für Sanderbusch bezifferte der Geschäftsführer der ADAC Luftrettung, Frédéric Bruder, auf rund neun Millionen Euro.

„Ich bin stolz darauf, dass wir ein solches Gerät anschaffen konnten“, sagte Bruder in einer Feierstunde im Hangar. „Der neue Hubschrauber kann unheimlich viel.“

Mit Nachtsichtgeräten

Der ummantelte Heckrotor zum Beispiel sorgt für eine höhere Sicherheit im Flug und am Einsatzort. „Zudem wird die Mannschaft mit Nachtsichtgeräten ausgestattet, was für unsere 24-Stunden-Station sehr wichtig ist“, sagte Bruder.

Auch Landrat Sven Ambrosy freute sich über den neuen „Christoph 26“ – aber auch über den Einsatz der Rettungskräfte, die vor allem auch in Urlaubszeiten, wenn die Küste voller Menschen ist, für schnelle Rettung bei Notfällen sorgen: „Wir brauchen Sie.“

Ambrosy kündigte an, dass bald ein neuer Hangar errichtet wird. „Wir brauchen einen größeren und ich hoffe, dass wir den Bau so schnell wie möglich umsetzen können.“ Dafür werde der ADAC noch einmal richtig Geld in die Hand nehmen, so Ambrosy.

Gute Partnerschaft

Krankenhaus-Geschäftsführer Frank Germeroth lobte besonders die ADAC-Crew. „Denn neue Technik ist zwar immer gut, aber wichtiger sind die Menschen, die diese Technik bedienen und beherrschen.“ Zudem hob Germeroth die gute Partnerschaft zwischen Krankenhaus und ADAC-Luftrettung hervor. „Davon profitieren wir alle im hohen Maße.“


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwzonline.de/videos/friesland 
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Antje Brüggerhoff
Agentur Hanz
Redaktion Jever
Tel:
04461 965312

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