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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Teil zwei des Radwegs ist im Bau

20.03.2018

Tettens /Oldorf Einige der gut 100 Besucher kamen extra mit dem Rad – auch wenn sie eng an Autos vorbei auf der Hauptstraße fahren mussten. Aber vermutlich hat die Aussicht darauf, dass sich bald alles ändern wird, alles halb so schlimm gemacht. Denn am Montag gab es den symbolischen Spatenstich zum Bau des zweiten Radwege-Abschnitts zwischen Tettens und Middoge.

Wie berichtet, mussten die Bürger in Middoge, Tettens und Oldorf 23 Jahre lang dafür kämpfen, dass endlich ein Radweg entlang der Kreisstraße 89 gebaut wird. Sie drängten darauf, ließen bei Land und Landkreis nicht locker – und das zahlte sich aus: Im Juli 2016 begann der Bau des ersten Abschnitts zwischen Middoge und Tettens, fünf Monate später wurde er eröffnet.

Nun beginnt der Bau des zweiten Abschnitts zwischen Tettens und Oldorf. Und der soll möglichst im Winter fertig sein, sagte Landrat Sven Ambrosy. Insgesamt kostet der Bau des zweiten Abschnitts 850 000 Euro, wobei rund 560 000 Euro vom Land und 100 000 Euro vom Bund im Rahmen des Klimaschutzprogramms gezahlt werden.

Ambrosy freut sich schon jetzt auf die Fertigstellung und die Einweihung dieses zweiten Abschnitts. „Ich verspreche hiermit auch, dass ich dann mit dem Rad herfahren werde“, sagte er.

Richard Herfurth, Wangerlands stellvertretender Bürgermeister, freut sich darüber, dass die einzelnen Orte der Gemeinde durch den Radwegbau näher zusammenrücken. „Ich hoffe, dass der Bau zügig vorangeht.“ Dem schlossen sich auch Jürgen Habben, Bürgervereinsvorsitzender aus Tettens, sowie Yasin Kilic von der Landesbehörde an.

Der Radweg

Der Neubau des Radwegs entlang der Kreisstraße 89 zwischen Tettens und Oldorf hat nun begonnen. Der neue Weg auf einer Länge von 2,5 Kilometern soll möglichst im Winter fertig sein.

Bereits 2016 ist der erste Abschnitt des neuen Radwegs zwischen Middoge und Tettens gebaut worden, dieser Abschnitt war etwa 2,6 Kilometer lang.

Die Kosten für den ersten Abschnitt lagen bei 640 000 Euro. Rund 410 000 Euro wurden vom Verkehrsministerium getragen. Zudem erhielt der Landkreis im Rahmen des Projekts „Klimaschutz und nachhaltige Mobilität“ eine Zuwendung aus dem Bundeshaushalt in Höhe von rund 75 000 Euro.

Auch für den zweiten Abschnitt gab es aus diesen Töpfen Fördermittel: Die Gesamtkosten liegen bei rund 850 000 Euro, rund 560 000 Euro werden vom Land und 100 000 vom Bund getragen – ebenfalls im Rahmen des Projektes „Klimaschutz und nachhaltige Mobilität“.


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Antje Brüggerhoff
Agentur Hanz
Redaktion Jever
Tel:
04461 965312

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