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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Grundschulen: Türöffner und Rampe für 35 000 Euro

15.04.2016

Sande An der Grundschule Neustadtgödens soll mit Blick auf die Anforderungen an die Inklusion ein Podest mit Rampe für Rollstuhlfahrer gebaut und eine elektrischer Türöffner eingebaut werden. Kostenpunkt: rund 35 000 Euro. Rollstuhlfahrer gibt es an der Schule aber nicht und werden laut Schulleitung und Gemeindeverwaltung auch nicht erwartet. Dennoch erfordern die Vorgaben an die Inklusion entsprechende Umbaumaßnahmen. Etliche Ausschussmitglieder rieben sich wegen der nun präsentierten Kosten verwundert die Augen.

Keine mobile Lösung

Es dürfe lauf Patricia Runck von der Sander Bauverwaltung keine mobile Rampe sein, die je nach Bedarf mal an den vorderen oder hinteren Eingang der Schule angelegt werden könnte und deutlich preiswerter wäre. Die Vorgaben verlangen bestimmte Steigungswinkel und Podestlängen einer inklusionsgerechten Ausführung. „Aber 35 000 Euro für eine gemauerte Rampe und einen elektrischen Türöffner – das ist schon gewaltig“, sagt Kirstin Pöppelmeier (Grüne) mit Blick auf den sehr knapp bemessenen Sander Gemeindeetat. Sie regte an, zu prüfen, ob es nicht doch preisgünstigere Varianten gebe.

Geplant ist, dass der Umbau in den Sommerferien erfolgt. Deshalb sollen die Arbeiten nun ausgeschrieben werden. Auch die CDU stimmte nur mit Unmut zu, um den Baubeginn in den Ferien nicht zu behindern.

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Auch an der Grundschule Cäciliengroden geht es um die Herstellung der Barrierefreiheit. Dort sollen in einem ersten Schritt ebenfalls die Eingangsbereiche umgestaltet werden. So soll der vom Schulhof aus zu erreichende Eingangsbereich eine komplett neue Türanlage mit elektrischer Öffnung erhalten, da die vorhandene Flügelbreite der Tür nicht ausreicht. Dafür muss das Pflaster angehoben und neu verlegt werden. Am Eingang zur Straße hin wird ebenfalls das Pflaster angehoben und die Tür mit einem elektrischen Türöffner ausgestattet. Kostenpunkt: 24 500 Euro. Auch diese Arbeiten sollen nun ausgeschrieben werden.

Neuer Sanitärtrakt

Deutlich teurer wird der geplante Umbau des Sanitärtrakts der Grundschule Sande. Der stammt noch aus den 1950 er Jahren und befindet sich noch im Urzustand. Beengte Platzverhältnisse und die völlig veraltete Ausstattung sollen weichen.

Im Zuge des geplanten Umbaus wird die Eingangssituation neu geregelt und sollen die Sanitärräume mit entsprechender Ausstattung gemäß der heute geltenden gesetzlichen Vorgaben geschafften, erläuterte die Fachfrau der Bauverwaltung.

Auch in diesem Punkt folgte der Ausschuss letztlich dem Verwaltungsvorschlag: Die Arbeiten werden ausgeschrieben und die Auftragsvergabe im Verwaltungsausschuss beschlossen.

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Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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