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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Rollende Redaktion: „Überqueren der Straßen am Ohrbült nicht einfach“

08.11.2011

ZETEL Mitten im Geschehen des Zeteler Marktes ist am Montagnachmittag die rollende Redaktion der Nordwest-Zeitung gewesen. Dabei kamen NWZ -Redakteur Christoph Koopmeiners und Volontärin Stefanie Dosch mit zahlreichen Besuchern ins Gespräch – und die kamen längst nicht alle aus Zetel.

Dieter Röben (62) ist in Zetel deshalb zufrieden, weil er quasi alle Geschäfte vor der Haustür hat. „Mir gefällt aber nicht, dass ich eine Parkscheibe ins Auto legen muss, wenn ich zum Arzt muss oder einkaufen will“, sagt der 62-Jährige. Kürzlich habe er ein Knöllchen an der Scheibe gehabt. „Das ist lachhaft in Zetel.“

Rolf Oetken schätzt Zetel wegen des Zeteler Marktes. Für den Vareler gehört er neben dem Roonkarter Markt und dem Oldenburger Kramermarkt zum Pflichtprogramm im Jahr. „Der Vareler Kramermarkt gefällt mir nicht“, meint der 82-Jährige. „Dort geht es im Gegensatz zu Zetel nicht gemütlich zu.“

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Franz und Pia Steuernagel kommen aus der Nähe von Mainz und machen seit Jahren in Neustadtgödens Urlaub. „Wir kennen Zetel sehr gut, weil wir hier gerne einkaufen.“ Das Paar mag die Region nicht nur wegen der guten Luft, sondern auch wegen der netten Menschen.

Daria Schröder (13) lebt gerne in Zetel, weil es ruhiger ist als in der Stadt. „Hier habe ich alles, was ich brauche.“ Auch Felix Bülthoff (14) und Tim Stadtlander (13) leben gerne in Zetel. „Wir haben ein Freibad. Das ist in Ordnung. Ein Hallenbad wäre auch schön“, meint Felix.

Jessica Schröder aus Grabstede schätzt nicht nur die Einkaufsmöglichkeiten in Zetel. „Mein Sohn spielt in Zetel Handball. Wenn er trainiert, kaufe ich dort ein“, sagt die 28-Jährige.

Marga und Manfred Topp stören die vielfach von Hecken zugewachsenen Bürgersteige in Zetel. „Da kann man ja nicht mal zu zwei nebeneinandergehen“, meint Manfred Topp. Seine Frau ist nicht gut auf Hundebesitzer zu sprechen, weil ihrer Ansicht nach zu viel Hundekot auf Bürgersteigen liegt. Hundehalter sollten immer eine Plastiktüte dabei haben.

Jens Plantör wünscht sich, dass in Bohlenbergerfeld das Spielangebot für Kinder verbessert wird. „Der nächste Spielplatz ist rund zwei Kilometer entfernt.“ Er begrüßt, wenn in der Gemeinde bald Ganztagsschulen auch für Grundschüler eingeführt werden; denn heute müssten zumeist beide Eltern arbeiten.

Stefanie Riedewald, eine junge Mutter aus Zetel, hätte gerne mehr Ampeln oder Zebrastreifen in Zetel. „Das Überqueren der Straßen am Ohrbült ist nicht einfach“, sagt sie. Schon dreimal sei sie mit ihrem Kind in brenzlige Situationen geraten. „Die Autofahrer sind oft rücksichtslos.“

Brian Bonschke ist vor zehn Jahren von Marl nach Bockhorn gezogen. Er fühlt sich wohl in der Friesischen Wehde. „Hier ist es nicht so voll wie in der Großstadt, und die Küste ist nah.“ Seine Familie möchte irgendwann mal nach Zetel ziehen, weil seine Frau Silke aus Zetel kommt und dort mehr Leute kennt.

Marlies Hinz und Ralf Wasmuth aus Neuenburg sind mit der Gemeinde zufrieden. „Zetel ist eine der wenigen Kommunen, die keine Schulden macht.“ Verbesserungsbedürftig sei in Neuenburg das D2-Handynetz. Über D1 sei der Empfang gut.

Werner Tiedmers, der in Zetel aufgewachsen ist und in Kaufbeuren lebt und gerade wieder seine Mutter besucht, wünscht sich einen besseren Winterdienst in Zetel. „Im Winter kann meine Mutter, 79, kaum auf die Straße.“ Damit meint er nicht die Nebenstraßen, sondern die Hauptstraßen. Ansonsten sei die Gemeinde Zetel sehr bemüht.

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