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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Wangermeer: Ufergestaltung kommt voran

11.09.2015

Hohenkirchen Das Hohenkirchener Wangermeer entwickelt sich weiter: Sowohl der Angelverein Jever, der seit dem Frühjahr den See als Angelgewässer gepachtet hat, als auch Otmar und Olaf Buhl von Buhl outdoor & sport events, die die Fußballgolf-Anlage am Ostufer betreiben, haben weitergehende Pläne. Die stellten sie am Mittwochabend im Betriebsausschuss Wangermeer vor.

Angelvereins-Vorsitzender Alfred de Vries blickte sehr zufrieden auf den bisherigen Saisonverlauf zurück: Zweimal haben die Angler je 1000 Aale ausgesetzt. Gefangen wurden Hechte, Karpfen, Rotfedern und ein Wels. „Es ist erstaunlich, was an Fischen schon alles da ist“, sagte er. Anhand der Fanglisten wollen die Angler gemeinsam mit Fischereibiologe Dr. Jens Salva vom Landesfischereiverband den weiteren Besatz des Wangermeers gezielt planen.

Weitere Projekte der Gemeinde

Die Bingo-Umwelt-Stiftung hat Fördermittel zum Bau einer Vogel-Beobachtungsplattform und eines Storchenturms bewilligt. Im Gegenzug soll sich die Gemeinde an der Kindernaturschutzwoche vom 7. bis 15. November beteiligen. Wie die Wangermeer-Betriebsleiter Inka Wüllner und Torsten Meuer berichteten, ist an eine Pflanzaktion für Kinder gedacht.

Die Fielmann-Stiftung fördert die Anlage einer Allee entlang der Straße am Wangermeer. Die Nordseite der Straße soll nach vorläufigen Plänen mit gesponserten Bäumen besetzt werden, die Südseite soll mit Hochzeits- und Jubiläumsbäumen bepflanzt werden.

Am Badestrand südlich des Siedlerwegs wurde Sand aufgefahren, außerdem steht dort nun eine Tischtennisplatte. Geplant ist die Anlage eines Spielfelds für Volleyball, auch weitere Sitzbänke sollen dort stehen.

Zur Abgrenzung der Flachwasserzone im Nordosten des Sees soll eine 500 Meter lange Schwimmkette mit Fendern eingesetzt werden als Barriere für Boote und Schwimmer.

Verärgert ist die Gemeindeverwaltung darüber, dass Unbekannte die Rettungsringe aus den Halterungen an der Promenadebrücke gestohlen haben. Für Hinweise und Wiederbeschaffung sind 50 Euro Belohnung ausgesetzt.

Zeltlager der Jugend

De Vries berichtete von einer sehr schönen Angelaktion der Jugendlichen im Rahmen der Feier der 25-jährigen Partnerschaft mit dem Angelverein Zerbst. Er wünschte sich, dass 2017 ein Angler-Zeltlager am Wangermeer stattfinden kann. Auch über die Anlage eines Angelplatzes für Menschen mit Behinderung denkt der Verein nach. Und drei weitere Sitzbänke fürs Seeufer will der Verein ebenfalls spenden.

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Langfristige Entwicklungspläne für das rund 4 Hektar große Gelände der Fußballgolf-Anlage stellte Olaf Buhl vor: Die Betreiber wollen auf der Fläche befestigte Wege für den Materialtransport anlegen, einen Spielplatz und einen Wohnmobil-Parkplatz sowie eine Ladestation für Elektro-Fahrräder bauen, außerdem wollen sie ihr Sport-Angebot um eine Fahrbahn für Elektro-Skateboards und Strand-/Landsegeln sowie um einen Platz für Beach-Fußball/Tennis/Volleyball erweitern.

Ruder- und Tretboote und ein Springturm sollen die Wasserfläche beleben. Hinzu kommen der Bau eines Bootshauses und eines festen Sanitärgebäudes. Und wenn das alles läuft, überlegen die Buhl-Brüder, ein ganzjähriges Restaurant zu eröffnen.

„Wir wollen das Gelände abhängig von den Besucherzahlen weiterentwickeln“, kündigte Olaf Buhl an. Als Zeitrahmen nannte er zehn Jahre. „Wir haben das Wangermeer von Anfang an als goldene Perle mit vielen Möglichkeiten angesehen“, sagte Buhl.

Bürgermeister Björn Mühlena zeigte sich erfreut über die Pläne. „Wir kriegen sicherlich was hin – so ausgewogen, dass für jeden Nutzer des Wangermeers etwas dabei ist“, sagte er.

Womit sich der Gemeinderat allerdings sehr schwer tut, ist, auch die Hundehalter in die Entwicklungspläne für den Freizeitsee einzubinden. Ursprünglich war geplant, eine Hunde-Freilauffläche auszuweisen, das scheiterte jedoch am Veto der SPD-Fraktion.

Seit November 2014 liegt Gemeinderat und Verwaltung der Antrag eines Hohenkircheners vor, für Hundehalter einen Spazierweg auszuweisen – doch der Rat konnte sich bisher noch nicht einmal zu einer Stellungnahme zu dem Antrag durchringen.

Streitpunkt Insel

Auch Naturschützer sehen als sinnvoll an, für Hundehalter etwas am Wangermeer zu tun. „Für den Naturschutz wäre eine Hunde-Freilauffläche, in der die Hunde auch ins Wasser können, angeraten“, sagte Axel Bürgener vom Naturschutzbund Nabu in der Sitzung.

Ein Streitpunkt zwischen Vogelschützer Volker Prüter aus Hohenkirchen und der Gemeinde bleibt die Nutzung der Insel: Die Firma Zinsenhofer profiliert dort zurzeit die Oberfläche, schiebt den Boden ab und füllt die Kleitransportstraße auf. Zudem lagert die Firma auf der Insel so genannten Recyclingschotter.

Prüter äußerte Unverständnis. Er vermutet, dass diese Aktivitäten der Verhinderung der Ansiedlung schützenswerter Natur dienen, sagte er.

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Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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