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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Uferschnepfe ist zurückgekehrt

14.03.2017

Wangerooge Bereits in der vergangenen Woche wurde auf Wangerooge die erste Uferschnepfe gesichtet. In den kommenden Tagen und Wochen kehren weitere Brutvögel aus ihren afrikanischen Überwinterungsgebieten zurück. Damit rechnen Joanne Sander und Lukas Folger, die im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) als Mitarbeiter des Mellumrats auf der Insel im Naturschutzeinsatz sind.

Vor den Uferschnepfen waren bereits die Kiebitze als Frühjahrsboten zurück. Nach einer Zählung am vergangenen Wochenende sind es inzwischen 133 Vögel. Mit ihrem typisch gaukelndem Balzflug und lautem „kiwitt, kiwitt“ sind balzende Paare im Ost- und Westinnengroden zu sehen und zu hören.

Auch Feldlerchen trillern schon über dem Grünland. Nach steilem Auffliegen gleiten sie auf den Boden zurück.

Aber nicht alle der jetzt auf Wangerooge zu beobachtenden Uferschnepfen, Kiebitze und Feldlerchen brüten auch auf der Insel, sondern einige sind auch Durchzügler, die weiter nach Norden bzw. Osten abziehen werden.

Die Grünlandbereiche der Ostfriesischen Inseln sind für die vom Aussterben bedrohten Wiesenvögel bedeutende Brutgebiete. Im vergangenen Jahr brüteten auf Wangerooge die Uferschnepfen mit 40 Brutpaaren und Kiebitze mit 132 Brutpaaren. „Das ist ein großer Erfolg gemeinsamer Schutzbemühungen mit der Nationalparkverwaltung und der Gemeinde Wangerooge“, so Mathias Heckroth, Geschäftsführer des Mellumrats.

Heckroth geht davon aus, dass sich der erfreulich hohe Wiesenvogelbestand auch in Zukunft halten und vielleicht sogar noch steigern lässt. Das Zurückdrängen der Ver­buschung im so genannten Trichtergelände des Ostinnengrodens sowie eine bodennahe Vernässung in Teilbereichen des Grünlandes seien geeignete Maßnahmen zur Optimierung dieses landesweit bedeutenden Wiesenvogelhabitats.

Der Mellumrat sieht die große Anzahl brütender Wiesenvögel auf der Insel auch als Chance für den Naturtourismus. „Auf Wangerooge lassen sich Vogelarten, die es am Festland kaum noch gibt, hervorragend beobachten, ohne sie zu stören“, betont Heck­roth.

Seit mehr als 80 Jahren leistet der Mellumrat auf der Insel Naturschutzarbeit. Dazu unterhält der Verein für die ganzjährig tätigen freiwillige Helfer zwei Nationalparkstationen. Die Station im Westen der Insel – das „Stöckmann-Haus“ – wurde im vergangenen Jahr neu errichtet.

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